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Wein im Büro als Bewirtungsaufwendungen

 

20.04.2015

Die Kosten für Wein, den ein Unternehmer seinen Geschäftspartnern bei Besprechungen in seinen Geschäftsräumen anbietet, stellen Bewirtungsaufwand dar. Dieser Aufwand ist daher nur dann absetzbar, wenn der Unternehmer die erforderlichen Angaben u.a. zum Ort, Tag, zu den Teilnehmern und dem Anlass der Bewirtung zeitnah erstellt.

Fehlen diese Angaben oder sind sie zu allgemein gehalten wie z. B. „Besprechung“, ist der Aufwand für den Wein nicht absetzbar und die Vorsteuer nicht abziehbar.

Das FG Münster macht im Urteil vom 28.11.2014 deutlich, dass Wein nicht zu den Aufmerksamkeiten wie Kaffee, Tee oder Kekse gehört. Bei solchen Aufmerksamkeiten ist ein Bewirtungsbeleg nicht erforderlich.