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Strafrechtliche Haftung bei Verletzung der Insolvenzantragspflicht

 

11.08.2017

Für alle Geschäftsführer: Der Geschäftsführer einer GmbH macht sich wegen Insolvenzverschleppung strafbar, wenn er vorsätzlich unter Verletzung seiner Insolvenzantragspflichten einen Insolvenzantrag (gar) nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig stellt.

Eine vorsätzliche Begehung in Form des bedingten Vorsatzes setzt dabei allgemein voraus, dass er den Eintritt des tatbestandlichen Erfolgs als möglich und nicht ganz fernliegend erkannt hat und damit in einer Weise einverstanden war, dass er die Tatbestandsverwirklichung billigend in Kauf nahm oder sich um des erstrebten Ziels wegen wenigstens mit ihr abfand, mag ihm auch der Erfolgseintritt an sich unerwünscht gewesen sein. Wir lieben Amtsdeutsch und stehen für die Umsetzung bereit.