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Steuerliche Behandlung der sog. „Mütterrente“

 

14.11.2014
In diesem Jahr hat der deutsche Bundestag eine Rentenreform beschlossen. Danach steigt die Rente ab dem 1. Juli 2014 für viele Frauen, weil Kindererziehungszeiten in größerem Umfang als bisher für die Berechnung der Rentenbezüge angerechnet werden.

Bei der Erhöhung der Rente durch die „Mütterrente“ handelt es sich um keine regelmäßige Anpassung, sondern um eine außerordentliche Neufestsetzung des Jahresbetrags der Rente. Es kommt daher zu einer Neuberechnung des steuerfreien Teils der
Rente.

Das heißt bei einem Rentenbezieher, der z. B. im Jahr 2005 oder früher in Rente gegangen ist, unterliegt die „Mütterrente“ somit grundsätzlich zu 50 % und nicht zu 100 % der nachgelagerten Besteuerung.