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Steuerhinterziehung bei unrichtigem Vorsteuerabzug aus Scheinrechnungen

 

29.08.2013

Ein GmbH-Geschäftsführer begeht eine Steuerhinterziehung gemäß § 370 Abs. 1 und 4 AO, wenn er aus Scheinrechnungen, die an seine GmbH gerichtet sind, Vorsteuer zieht in der entsprechenden Umsatzsteuervoranmeldung.

Der GmbH-Geschäftsführer kann damit als Steuerhinterzieher durch Haftungsbescheid nach § 71 AO in Anspruch genommen werden. Diese Haftung droht sowohl dem faktischen Geschäftsführer, der von den Scheinrechnungen wusste, als auch dem vorgeschobenen „offiziellen” Geschäftsführer (Strohmann), der seiner Aufsichts- und Kontrollpflicht nicht nachkommt und auf eine stichprobenartige Überprüfung der USt-Voranmeldungen verzichtet.