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Schuldbefreiende Entlastung des Vorstands bei Hinzuziehung externer Berater

 

02.09.2013

Geschäftsführer und Vorstände sind zur Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsmanns- und leiters verpflichtet. Stets ist aber der Geschäftsleiter Recht und Gesetz verpflichtet und trägt die volle Beweislast dafür, dass er gegenüber der Gesellschaft nicht schuldhaft pflichtwidrig gehandelt ...hat. Letzteres kann ihm im Falle einer wirtschaftlichen Krise der Gesellschaft dadurch gelingen, dass er bereits vor und während dieses Stadiums qualifizierte externe Beratung herangezogen hatte, aus der sich für ihn zwar eine schwierige finanzielle Situation der Gesellschaft, nicht aber (notwendigerweise auch) eine Insolvenzantragspflicht ergeben musste, deren Reichweite er mangels eigener insolvenzrechtlicher Sachkompetenz auch nicht selbst beurteilen konnte.

Der Geschäftsführer muss für eine Organisation sorgen, die ihm die zur Wahrnehmung seiner Pflichten erforderliche Übersicht über die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Gesellschaft jederzeit ermöglicht. Verfügt er dabei nicht über ausreichende persönliche Kenntnisse, die zur Beurteilung der Notwendigkeit eines Insolvenzantrags benötigt werden, hat er sich bei Krisenanzeichen unverzüglich von einer fachlich qualifizierten Person zur Klärung dieser Frage beraten zu lassen.