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Rechtsmissbrauch bei Scheinbewerbung „AGG-Hopping“

 

26.11.2014
Erfolgen Bewerbungen (hier: durch promovierten Rechtsanwalt) ausschließlich auf altersdiskriminierende Stellenausschreibungen, kann (bereits) dieses Verhalten ein Indiz dafür sein, dass die Bewerbungen nicht ernsthaft verfolgt werden, sondern allein der Geltendmachung einer Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dienen sollen. Ein solches Verhalten ist als rechtsmissbräuchlich anzusehen nach dem LAG Urteil vom 25.07.2014.

Das Urteil gibt allen Arbeitgebern Hoffnung, die sich mit Bewerbern/innen auseinandersetzen müssen, die eigentlich keinen Job suchen, sondern nur auf Entschädigungen bzw. Schmerzensgeldzahlungen aus sind.