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Sofortmeldungen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit - empfindliche Strafen drohen bei Nichtbeachtung!

 

21.06.2013

Seit 1. Januar 2009 sind die Arbeitgeber bestimmter Branchen verpflichtet, Sofortmeldungen zu erstatten. Sie melden den Tag des Beginns des Beschäftigungsverhältnisses spätestens bei dessen Aufnahme. Beispiel Arbeitsaufnahme 6:00 Uhr: die Meldung muss bis 6:00 Uhr erstattet sein. 

Mit diesen Meldungen soll die Möglichkeit eingegrenzt werden, ein Beschäftigungsverhältnis so zu fingieren, als ob es erst am Überprüfungstag aufgenommen worden sei. Die Sofortmeldung ist ein weiteres Instrument zur Verbesserung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung. Folgende Branchen sind betroffen und werden zunehmend kontrolliert: 

Baugewerbe, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Personenbeförderungsgewerbe, Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe, Schaustellergewerbe, Unternehmen der Forstwirtschaft, Gebäudereinigungs-gewerbe, Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen, und Fleischwirtschaft. 

Ein Verstoß gegen die Meldepflicht kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Zusätzlich werden bei einer Kontrolle durch die Zollverwaltung regelmäßig Strafanzeigen wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit und Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben gestellt. Aber auch bei späteren Prüfungen, können bei Feststellung von Verstößen Strafen verhängt werden.

Jeder betroffene Arbeitgeber sollte sich unter www.sv.net registrieren lassen und die rechtzeitige Meldung - also vor Arbeitsbeginn des neuen Mitarbeiters - vornehmen. Natürlich können wir Ihnen diese Arbeit abnehmen, aber kurzfristige Meldungen z.B. am Wochenende können wir nicht garantieren.

sv.net/online