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Vorsorgevollmachten gegenüber Kreditinstituten

 

29.07.2016

Mit der Vorsorgevollmacht kann einer anderen Person das Recht eingeräumt werden, stellvertretend für den Vollmachtgeber zu handeln. Die Vorteile einer Vorsorgevollmacht bestehen im Wesentlichen darin, dass der Vollmachtgeber seinen Vertreter und dessen Umfang der Vertretungsmacht selbst bestimmen und damit die umständliche Mitwirkung des Betreuungsgerichts bei der Vermögensverwaltung vermieden werden kann.

In der Praxis kommt es allerdings immer wieder zu Schwierigkeiten beim Einsatz von Vorsorgevollmachten gegenüber Kreditinstituten. Insbesondere dann, wenn im Ernstfall Kontoverfügungen vorgenommen werden müssen, erkennen Kreditinstitute die vorgelegten Vorsorgevollmachten häufig nicht an.

Das OLG Frankfurt am Main. hat mit Beschluss vom 13. 1. 2015 eine Klausel für unwirksam erklärt, die für eine wirksame Vollmachterteilung die Verwendung interner Formulare vorschreibt.