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‎Aktivierung nachträglicher Anschaffungskosten‬

 

15.07.2016

Nicht zu den nachträglichen Anschaffungskosten des Gebäudes gehören Erhaltungsaufwendungen, die üblicherweise jährlich anfallen. Nach dem FG Nürnberg gilt dies aber nur für solche Erhaltungsmaßnahmen, die in keinem engen räumlichen, zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen stehen.

Der Käufer einer Immobilie sollte vor Beginn der Modernisierung und Instandsetzung die Höhe des auf das Gebäude entfallenden Kaufpreises kennen. Nur dann kann er die 15 %-Grenze des § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG berechnen und den Umfang seiner Baumaßnahmen ggf. begrenzen, um eine Aktivierung zu vermeiden. Eine Hilfe zur Ermittlung stellt der BMF zur Verfügung:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommenssteuer/2014-09-23-Berechnung-Aufteilung-Grundstueckskaufpreis.html