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Absetzbarkeit eines Arbeitszimmers während der Elternzeit

 

18.05.2013

Grundvoraussetzung zur Geltendmachung der Werbungskosten ist, dass die räumlichen Voraussetzungen bzw. Anforderungen an ein häuslichen Arbeitszimmers auch während der Elternzeit gegeben sind. Entscheidend ist zu dem, dass ein direkter Zusammenhang mit der zukünftigen Tätigkeit vorliegt. Die Anforderungen sind unverändert sehr hoch. Es entspricht eher dem Lebenssachverhalt, dass sich der Elterngeldberechtigte in vollem Umfang dem Neugeborenen widmen wird. Schriftliche Aufzeichnungen über die tatsächlich vorgenommenen Tätigkeiten, aus denen sich der direkte Zusammenhang ergibt, reichen i.d.R. für eine glaubhafte und schlüssige Darlegung aus.

Der Höchstbetrag von 1.250 € ist auch bei nicht ganzjähriger Nutzung des Arbeitszimmers in voller Höhe zum Abzug zuzulassen.

Fazit:

Elterngeldberechtigte können grundsätzlich auch im Rahmen der Elternzeit Aufwendungen für ein Arbeitszimmer steuerlich absetzen. Dabei handelt es sich in der Regel um vorab entstandene Werbungskosten.