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BMF zur Verzinsung des Investitionsabzugsbetrags (IAB)

 

15.10.2014
Das BMF Schreiben vom 15.08.2014 gilt für den IAB, die in Veranlagungszeiträumen ab 2013 geltend gemacht werden. Wird ein solcher IAB rückgängig gemacht, weil die Investition nicht getätigt worden ist, kommt es zu einer Verzinsung der Steuernachzahlung.

Die Feststellung der Zinsen erfolgt dann durch einen sog. Ergänzungsbescheid. Dieser Ergänzungsbescheid ist für die spätere Zinsfestsetzung im Einkommensteuerbescheid des Gesellschafters bindend (sog. Grundlagenbescheid).

Nur bei der Einkommensteuer ohne vorgeschaltete einheitliche und gesonderte Feststellung ist die Zinsfestsetzung im ESt-Bescheid unmittelbar anzufechten. Der Einspruch sollte sich dabei ausdrücklich gegen den „Zinsbescheid“ richten und nicht gegen den „ESt-Bescheid“, da ansonsten nur die ESt-Festsetzung angefochten wird und die Zinsfestsetzung bestandskräftig wird.