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BMF zum Fremdvergleich bei Darlehensverträgen mit nahen Angehörigen

 

25.08.2014
Das BMF folgt der neuen Rechtsprechung des BFH im Bereich des Fremdvergleichs bei Darlehensverträgen mit nahen Angehörigen. Als Fremdvergleichsmaßstab dienen daher nicht nur die Vertragsbedingungen von Kreditinstituten, die bei Krediten verwendet werden. Sondern es können auch die Vertragsbedingungen von Banken im Bereich der Geldanlage (also z. B. Sparguthaben) herangezogen werden, wenn nämlich der nahe Angehörige ein Interesse an der Darlehensgewährung hatte, z. B. wegen der Höhe der Zinsen.

Das neue BMF-Schreiben vom 29.04.2014 sind für den Steuerpflichtigen günstiger als die bisherige Rechtslage. Denn Vertragsbedingungen der Banken im Geldanlagebereich sind i. d. R. weniger streng als Vertragsbedingungen im Bereich von Krediten. So wird bei der Geldanlage keine Sicherheit vereinbart, und es können auch kürzere Kündigungsfristen üblich sein.