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Aufpassen bei Grundstücksübertragungen bei Ehescheidungen

 

05.05.2014
Der Zugewinnausgleichsanspruch i. S. des § 1378 BGB ist eine auf Geld gerichtete persönliche Forderung an den geschiedenen Ehegatten. Wird ein Grundstück von dem Eigentümer (= Steuerpflichtiger) an einen Dritten zur Tilgung einer dem Dritten zustehenden Geldforderung an Erfüllungs Statt übereignet – gleich aus welchem Rechtsgrund (denkbar ist z. B. auch die Geltendmachung eines Pflichtteilsanspruch oder ein Spitzenausgleich in Erbfällen) –, handelt es sich dabei um ein Veräußerungsgeschäft durch den Steuerpflichtigen (wenn die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind); bei dem Dritten liegt ein entsprechendes Anschaffungsgeschäft vor. Veräußerungspreis bzw. Anschaffungskosten ist der Forderungsbetrag, der mit der Übertragung des Grundstücks an Erfüllungs Statt abgegolten wurde.