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Rauchmelder - Lebensretter für Zuhause

 

26.03.2014
13 Bundesländer haben mittlerweile für Wohngebäude eine Rauchwarnmelderpflicht eingeführt. Berlin und Brandenburg planen 2014 nachzuziehen, in Sachsen gibt es kein entsprechendes Vorhaben.

Wo gesetzliche Vorgaben existieren, sind bzw. waren Rauchmelder zunächst nur in Neubauten und bei genehmigungspflichtigen Umbauten vorgeschrieben. Für die Nachrüstung bestehender Wohngebäude wurden teils großzügige Fristen gesetzt, im Saarland und in Thüringen gibt es bislang keine.

Mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern ist der Einbau von Rauchmeldern überall Sache des Eigentümers bzw. Vermieters. Zur Wartung der Geräte verpflichten die Landesbauordnungen einiger Bundesländer dagegen den Mieter. Doch selbst dort, wo sich der Eigentümer um die Funktionstüchtigkeit der Rauchmelder kümmern muss, kann dies per Mietvertrag anders geregelt werden.

Wo Rauchmelder vorgeschrieben sind und der Vermieter diese Geräte anschafft, darf er elf Prozent der Installationskosten auf die jährliche Miete umlegen. Entstehen ihm außerdem Wartungs- und Instandhaltungskosten, gelten diese als umlagefähige „sonstige Betriebskosten“. Der Mieter muss sie allerdings nur bezahlen, wenn dies im Mietvertrag explizit aufgeführt ist oder darin eine sogenannte Mehrbelastungsklausel für nachträglich entstehende Betriebskosten enthalten ist.