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Abzug von Unfallkosten

 

03.02.2014
Alässlich der winterlichen Verhältnisse möchten wir über die Möglichkeit des steuermindernden Abzugs von beruflich bedingten Unfallkosten hinweisen:

Die Kosten eines Unfalls, der auf der Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, während einer Auswärtstätigkeit oder einer anderen betrieblichen Fahrt passiert, können grundsätzlich steuermindernd geltend gemacht werden.

An dem Erfordernis der beruflich bedingten Fahrt fehle es nur dann, wenn sich der Unfall auf einer privat veranlassten Umwegstrecke ereignet. Auch Alkohol darf nicht im Spiel gewesen sein.

Absetzbare Kosten einer beruflich bedingten Unfallfahrt sind Reparaturkosten, Auslagen für die Selbstregulierung, die Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung, Schäden an privaten Gegenständen, Aufwendungen für Gutachter, Anwalt und Gericht sowie sonstige Auslagen, die im Zusammenhang mit dem Unfall anfallen.

Bei einem Totalschaden sowie bei einem Bagatellschaden, der nicht repariert wird, kann eine AfaA geltend gemacht werden. Die AfaA ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem rechnerisch fiktiv ermittelten Buchwert vor dem Unfall und dem Verkehrswert nach dem Unfall. Die für die Beseitigung des Schadens aufgewendeten Beträge können in der Steuererklärung angesetzt werden, die Versicherungsleistungen und andere Ersatzzahlungen sind gegenzurechnen.