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Privates Telefonieren während der Arbeitszeit nicht gesetzlich unfallversichert

 

04.12.2013
Für das Vorliegen eines Arbeitsunfalls ist erforderlich, dass die Verrichtung des Versicherten zur Zeit des Unfalls der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist, dass diese Verrichtung zum Unfallereignis geführt hat und Letzteres einen Gesundheits(erst-)schaden oder den Tod des Versicherten verursacht hat.

Wird insoweit die versicherte Tätigkeit von einer privaten Verrichtung unterbrochen, besteht zumindest bei einer privaten Zwecken dienenden erheblichen Unterbrechung kein Versicherungsschutz (mehr), mithin sind also allenfalls private Tätigkeiten „im Vorbeigehen“ oder „ganz nebenher“ (noch) unschädlich. Dazu gehört aber schon nicht ein dreiminütiges privates Telefonat mit dem Ehepartner, wenn hierfür der Arbeitsplatz räumlich verlassen worden ist und der Unfall (hier: Sturz) sich auf dem Rückweg zu diesem ereignet hatte.