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Negative Einlagezinsen und rückerstattete Kreditbearbeitungsgebühren

 

09.12.2015

Nachdem der BGH in mehreren Urteilen entschieden hat, dass die formularmäßigen Vereinbarungen von Bearbeitungsgebühren in Darlehensverträgen unwirksam sind und die Kreditnehmer damit einen Anspruch auf Rückzahlung der entrichteten Gebühren haben, hat die Finanzverwaltung mit BMF Schreiben vom 27.05.2015 entschieden, dass rückerstattete Kreditbearbeitungsgebühren Kapitalerträge darstellen und somit das auszahlende Institut zum Einbehalt von Kapitalertragsteuer verpflichtet ist.

Behält ein inländisches Kreditinstitut negative Einlagezinsen für die Überlassung von Kapital ein, stellen diese Werbungskosten dar und gelten in der Regel als mit dem Sparerpauschbetrag abgegolten.