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Identitätsklau im Internet

 

28.03.2014
Was ist zu tun, wenn die eigenen Zugangsdaten missbraucht wurden? Wenn man den Verdacht hat, dass sich jemand in das Online-Konto eingeloggt hat, sollte man sofort das Passwort ändern. Ist auch das Einloggen selbst nicht mehr möglich, kann man die "Passwort-vergessen-Funktion" nutzen. Der Betreiber des Online-Dienstes sendet dann in der Regel eine E-Mail, die es dem Anwender ermöglicht, das Passwort neu zu setzen und damit das Konto wieder zu übernehmen.

Wer Online-Banking betreibt, ist verpflichtet, seine Zugangsdaten, PINs und TANs zu schützen und seine Bank unverzüglich zu informieren, wenn er den Verdacht hat, dass Dritte diese Daten missbrauchen könnten (BGB § 675l). Ob und in welchem Umfang die Bank einen finanziellen Schaden z. B. durch Phishing ersetzt, hängt vom Einzelfall ab. Muss sich der Kunden grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen, haftet er selbst (BGB § 675v).

Grundsätzlich kann ein Betrugsopfer bei der Polizei Strafanzeige gegen unbekannt erstatten. Ist der Täter ermittelt und verurteilt, gibt es die Möglichkeit, ihn auf Schadenersatz zu verklagen. Allerdings sollte man sich anwaltlich beraten lassen, ob das im speziellen Fall sinnvoll und aussichtsreich ist.