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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-22
E.g., 2017-11-22
>> Zivilrecht: Pflichtangaben in Immobilienanzeigen - Makler aufgepasst!27.12.2016

Wer als Verkäufer, Vermieter oder Verpächter zu einer Immobilie mit Energieausweis eine Immobilienanzeige ohne die erforderlichen Pflichtangaben nach § 16a EnEV veröffentlicht, handelt wettbewerbswidrig und kann zu Unterlassungsansprüchen führen (OLG Hamm Urteil vom 4.8.2016). Dieses Ärgernis sollte unbedingt vermieden werden.

>> Sonstiges: Werden Sie nicht Opfer von Telefonfallen22.12.2016

Gewerbetreibende werden immer Häufiger Opfer von sogenannten Telefonfallen. Es geht häufig um aufgedrängte Anzeigenaufträge, aber auch alle anderen Arten von Waren und Dienstleistungen werden per Kaltanruf beworben. Dazu werden den Betroffenen einige Fragen gestellt, die nur mit Ja beantwortet werden können. So soll dem Angerufenen eine Bestätigung in Form eines Ja entlockt werden, welches aufgezeichnet und später zusammengeschnitten wird.
Wird dann eine Rechnung an Sie versendet, ist es wichtig nicht zu zahlen, auch auf die folgende Flut an Mahnungen und Drohungen. Gerichtliche... MEHR ›

>> Sonstiges: Nährwertkennzeichnung wird ab Mitte Dezember Pflicht16.12.2016

Wie viel Zucker ist im Joghurt, wie viel Salz in den Chips? Bisher waren diese Angaben weitestgehend freiwillig. Seit dem 13.12.2016 sind die Hersteller verpflichtet Nährwerte verpackter Lebensmittel in tabellarischer Form bezogen auf 100 Gramm oder 100 Milliliter eines Lebensmittels anzugeben. Gekennzeichnet werden müssen sieben Werte, die sogenannten "Big7". Umfasst sind der Brennwert beziehungsweise der Energiegehalt, die Menge an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz. Geregelt ist die Kennzeichnung der Nährwerte in der EU-... MEHR ›

>> Sonstiges: Digitaler Türspion darf nicht eigenmächtig eingebaut werden in eine Wohnanlage14.12.2016

Baut sich ein Ehepaar, das in einer Eigentumswohnungsanlage lebt, als Schutz vor Einbrechern eine Tür-Alarmanlage ein, bestehend aus einem digitalen Türspion und einer Kamera, die den Hausflur vor der Wohnung aufnehmen, so kann das mit den übrigen Eigentümern Ärger bringen.

Das Paar hätte vor der Installation des Türspions einen Beschluss der Eigentümer herbeiführen müssen. Eine private Kameraanlage sei nur erlaubt, wenn ihr alle Miteigentümer zustimmten oder wenn sie ausschließlich das Sondereigentum des Eigentümers erfasse. Doch der Hausflur zähle zum Gemeinschaftseigentum. Die... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Sofortabzug eines Disagios09.12.2016

Ein Disagio ist nur dann nicht sofort als Werbungskosten abziehbar, wenn es sich nicht im Rahmen des am aktuellen Kreditmarkt Üblichen hält. Wird eine Disagiovereinbarung mit einer Geschäftsbank wie unter fremden Dritten geschlossen, indiziert dies die Marktüblichkeit nach dem BFH-Urteil vom 08.03.2016. Ein hohes Disagio, um einen niedrigen Nominalzinssatz zu erreichen, sei marktüblich, wenn das Darlehen mit einer Geschäftsbank wie unter fremden Dritten geschlossen wurde. Stimmt der Fremdvergleich, dann klappt es auch mit dem Betriebsausgabenabzug.

>> Einkommensteuer: Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer eines Hochschuldozenten07.12.2016

Das FG Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 7. 9. 2016 entschieden, dass ein Hochschuldozent die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich geltend machen kann. Damit gibt es eine Ausnahme für die steuerliche Anerkennung solcher Kosten, die für viele andere versagt bleiben.

>> Einkommensteuer: Übernahme von Fortbildungskosten führt nicht zu Arbeitslohn02.12.2016

Mit Urteil vom 9. 8. 2016 hat der 13. Senat des FG Münster entschieden, dass Kosten für die Weiterbildung von Arbeitnehmern, die der Arbeitgeber übernimmt, keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn darstellen. Es kann einen schon verwundern, weshalb hierüber überhaupt gestritten werden muss, oder?

>> Sonstiges: Verbraucherschutz - Kündigung per E-Mail möglich30.11.2016

Ab dem 1. 10. 2016 gilt für Kündigungen oder vergleichbare Erklärungen die „Textform“: Jeder kann z. B. seinen Handy-Vertrag auch per E-Mail oder Fax kündigen. Er muss keinen Brief mehr schreiben. Die sog. Schriftform, die aus Text und eigenhändiger Unterschrift besteht, darf nicht mehr in den AGB gefordert werden. Eine Ausnahme gilt bei notariell beurkundeten Verträgen.

>> Sonstiges: Verbraucherschutz – Kündigung per E-Mail möglich30.11.2016

Ab dem 1. 10. 2016 gilt für Kündigungen oder vergleichbare Erklärungen die „Textform“: Jeder kann z. B. seinen Handy-Vertrag auch per E-Mail oder Fax kündigen. Er muss keinen Brief mehr schreiben. Die sog. Schriftform, die aus Text und eigenhändiger Unterschrift besteht, darf nicht mehr in den AGB gefordert werden. Eine Ausnahme gilt bei notariell beurkundeten Verträgen.

>> Arbeitsrecht: Kein Diskriminierungsschutz bei Scheinbewerbungen25.11.2016

Wenn eine Person nicht die ausgeschriebene Stelle selbst, sondern nur den Status als Bewerber mit dem alleinigen Ziel erlangen will, (geschäftsmäßig) eine Entschädigung wegen angeblicher Alters- bzw. Geschlechtsdiskriminierung zu erlangen, handelt sie rechtsmissbräuchlich und fällt nicht unter den Begriff „Zugang zur Beschäftigung in abhängiger Beschäftigung oder zu abhängiger Erwerbstätigkeit“. Der EuGH hat mit diesem Urteil nun endlich diesen Trend einen Riegel vorgeschoben. Gut gemacht!

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