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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2018-01-24
E.g., 2018-01-24
>> Einkommensteuer: Neue Obergrenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter 31.03.2017

Am 6.3.2017 hat sich die Große Koalition auf die Anhebung des Schwellenwerts für Sofortabschreibungen sog. geringwertiger Wirtschaftsgüter geeinigt. Statt bislang 410 € können künftig Anschaffungen bis zum einem Wert von 800 € sofort abgeschrieben werden. Unternehmen können künftig beispielsweise Schreibgeräte, Tablets oder Büromaterialien bis zu einem Wert von 800 €, also fast doppelt so viel, sofort abschreiben.

>> Gesetzgebung: Pkw-Maut rückt näher - Bundestag beschließt Änderungen29.03.2017

Die Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen rückt nach jahrelangem Streit ein großes Stück näher. Der Bundestag beschloss am 24.03.2017 mehrere Änderungen der seit 2015 geltenden Maut-Gesetze, mit denen die EU-Kommission doch noch grünes Licht geben will. Für eine Umsetzung bis zur Bundestagswahl am 24.09.2017 wird die Zeit gleichwohl knapp, denn der Bundesrat könnte das Verfahren durch ein Vermittlungsverfahren noch verzögern. Kassiert werden soll die Maut ab 2019.

>> Einkommensteuer: Aufwendungen für die Erneuerung einer Einbauküche in einer vermieteten Wohnung24.03.2017

Aufwendungen für die vollständige Erneuerung einer Einbauküche (Spüle, Herd, Einbaumöbel und Elektrogeräte) in einem vermieteten Immobilienobjekt sind nicht – als sog. Erhaltungsaufwand – sofort als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar. Bei einer Einbauküche mit ihren einzelnen Elementen handelt es sich um ein einheitliches Wirtschaftsgut, das auf zehn Jahre abzuschreiben ist. Dies wurde in der Vergangenheit sofort abgeschrieben.

>> Einkommensteuer: Bewirtungsaufwendungen22.03.2017

Die Bewirtungsbelege sind auf Vollständigkeit der erforderlichen Angaben auf der Rückseite der Rechnung zu überprüfen, damit es bei einer späteren Außenprüfung keine bösen Überraschungen gibt und der Betriebsausgaben- und Vorsteuerabzug versagt wird.

Ist der Bruttobetrag einer Bewirtungsrechnung höher als 150 €, muss in der Bewirtungsrechnung der bewirtete Unternehmer nicht nur als bewirtete Person, sondern auch als Rechnungsadressat auf der Vorderseite genannt sein, damit die Bewirtungskosten zu 70 % abziehbar sind. Fehlt diese Rechnungsangabe, sollte sie umgehend nachgeholt... MEHR ›

>> Erbschaftsteuer: Auch Schenkung des vom rechtlichen Vater verschiedenen leiblichen Vaters steuerlich begünstigt17.03.2017

Bei einer Geldschenkung des leiblichen (biologischen) Vaters an seine leibliche Tochter greift bei der Schenkungsteuer die günstige Steuerklasse I mit dem persönlichen Freibetrag von 400.000 Euro auch dann ein, wenn der biologische Vater nicht gleichzeitig der rechtliche Vater ist. Das hat das Hessische Finanzgericht mit Urteil vom 15.12.2016 entschieden.

>> Gesetzgebung: Keine Bedenken gegen Fahrverbot als Sanktion bei allen Straftaten15.03.2017

Der Bundesrat hat keine grundlegenden Bedenken gegen die Pläne der Bundesregierung, künftig ein Fahrverbot als Nebenstrafe auch bei solchen Taten zuzulassen, die keinerlei Bezug zum Straßenverkehr haben. Die Öffnung des Fahrverbots als allgemeine Nebenstrafe soll es den Strafgerichten ermöglichen, zielgenau, spürbar und schuldangemessen auf den Täter einzuwirken.

>> Gesetzgebung: Steigt die Obergrenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter? 10.03.2017

Die Koalitionsfraktionen SPD und CDU haben sich wohl darauf geeinigt, dass die Obergrenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter von derzeit 410 € auf 800 € steigen soll. Umgesetzt werden könnte dies mit dem zurzeit im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren befindlichen Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz. Die jetzt angedachte Anhebung wäre sehr zu begrüßen.

>> Mietrecht: Kein Auszug trotz Kündigung - Mieter müssen kräftig nachzahlen08.03.2017

Mieter, denen ordnungsgemäß gekündigt wurde, die aber trotzdem nicht ausziehen, müssen für diese Monate mit einer Nachzahlung rechnen. Denn der Vermieter darf nach verstrichener Kündigungsfrist die ortsübliche Miete ansetzen. Und der Maßstab dafür ist eine Neuvermietung, wie der Bundesgerichtshof mit einem Urteil vom 18.01.2017 entschieden hat. Der Vermieter darf daher so viel Geld verlangen, wie er von einem neuen Mieter hätte bekommen können und muss sich nicht an die Begrenzungen und Fristen halten, die bei normalen Mieterhöhungen vor allzu hohen Forderungen schützen sollen.

>> Gesetzgebung: Topbanker müssen mehrere Jahre um ihre Boni bangen03.03.2017

Topbankern soll es bei Verfehlungen künftig an den Geldbeutel gehen: Haben sie sich Gravierendes zu Schulden kommen lassen oder massive Verluste verursacht, sollen sie bereits erhaltene Boni zurückzahlen müssen. Das sieht die neugefasste Institutsvergütungsverordnung vor, die zum 01.03.2017 in Kraft getreten ist.

>> Sonstiges: BGH kippt „Darlehensgebühr“ der Bausparkassen24.02.2017

Wieder hat der BGH zu Bearbeitungsentgelten in Darlehensverträgen entschieden. Wieder wird eine Rückforderungswelle zu erwarten sein. Der BGH hatte sich mit der Frage der Wirksamkeit einer Bestimmung in einem Bausparvertrag, wonach bei Auszahlung des Darlehens eine Gebühr in Höhe von 2 % der Darlehenssumme fällig wird, auseinanderzusetzen. Eine solche Klausel stellt nach Ansicht des BGH aber eine unangemessene Benachteiligung des Bausparkunden als Verbraucher i. S. von § 307 BGB dar. Damit folgt der BGH der Rechtsprechung zur Unwirksamkeit von vorformulierten Klauseln über... MEHR ›

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