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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2018-02-25
E.g., 2018-02-25
>> Grunderwerbsteuer: Minderung der Bemessungsgrundlage bei Übernahme von Erwerbsnebenkosten21.06.2013

Hat sich der Verkäufer eines Grundstücks dazu verpflichtet, dem Erwerber die Erwerbsnebenkosten zu erstatten, mindert der (erworbene) Erstattungsanspruch die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer (BFH, Urteil v. 17.4.2013).

Zum Hintergrund: Die Grunderwerbsteuer bemisst sich gemäß § 8 Abs. 1 GrEStG nach dem Wert der Gegenleistung. Als Gegenleistung gilt nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG der Kaufpreis einschließlich der vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen und der dem Verkäufer vorbehaltenen Nutzungen. 

Zum Sachverhalt: Im Streitfall... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Arbeitnehmer aufgepasst!21.06.2013

Für den Werbungskostenabzug von Arbeitnehmern gelten sinngemäß die gleichen Regelungen wie für den Betriebsaus-gabenabzug von Unternehmern. Bei Ihnen kommt es auf eine berufliche Veranlassung der Bewirtungskosten an. Dass erfolgsabhängige Einnahmen erzielt werden, ist keine absolute Voraussetzung mehr. Allerdings entscheidet die Art der Bezüge über die Höhe des Werbungskostenabzugs:

Bei nicht erfolgsabhängigen Bezügen greift die Abzugs-beschränkung von 70% der entstandenen Kosten.

Bewirtet ein Arbeitnehmer mit erfolgsabhängigen Bezügen seine Mitarbeiter, sind die Kosten zu... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Toilette kein Arbeitszimmer - Kurioses zum Thema Arbeitszimmer21.06.2013

Die Benutzung des Gäste-WCs in der Privatwohnung eines Betriebsprüfers ist nicht beruflich veranlasst. Kosten für die Renovierung des WC sind daher steuerlich nicht absetzbar. Das häusliche Arbeitszimmer eines Betriebsprüfers ist nicht der Mittel-punkt seiner gesamten beruflichen Betätigung.
Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 21. Januar 2013 entschieden, dass der Betriebsprüfer eines Finanzamts weder die Kosten für sein Arbeitszimmer noch die Renovierungskosten für die daneben liegende Toilette als Werbungskosten geltend machen kann.

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>> Lohn: Sofortmeldungen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit - empfindliche Strafen drohen bei Nichtbeachtung!21.06.2013

Seit 1. Januar 2009 sind die Arbeitgeber bestimmter Branchen verpflichtet, Sofortmeldungen zu erstatten. Sie melden den Tag des Beginns des Beschäftigungsverhältnisses spätestens bei dessen Aufnahme. Beispiel Arbeitsaufnahme 6:00 Uhr: die Meldung muss bis 6:00 Uhr erstattet sein. 

Mit diesen Meldungen soll die Möglichkeit eingegrenzt werden, ein Beschäftigungsverhältnis so zu fingieren, als ob es erst am Überprüfungstag aufgenommen worden sei. Die Sofortmeldung ist ein weiteres Instrument zur Verbesserung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen... MEHR ›

>> Verkehrsrecht: Blitzer-Apps - Erlaubt oder verboten?21.06.2013

Alle zehn Sekunden wird ein Autofahrer von einem Radargerät geblitzt. Das kann teuer werden und sogar den Führerschein kosten. Immer mehr Autofahrer schützen sich deshalb mit einer Blitzer-App fürs Handy, die wie ein Frühwarnsystem funktioniert.

Nach § 23, Abs. 1b, StVO ist dem Führer eines Kraftfahrzeuges untersagt, ein technisches Gerät zu betreiben und betriebsbereit mitzuführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungs-Maßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn... MEHR ›

>> Zivilrecht: Urteil zum "Winterdienstvertrag"21.06.2013

Der Zivilsenat des BGH hat klargestellt, dass es sich bei einem "Winterdienstvertrag" grundsätzlich um einen Werkvertrag (§§ 631 - 651 BGB) handelt. Sofern der beauftragte Unternehmer seine vertragliche Verpflichtung unvollständig erfüllt hat, ist das geschuldete Werk mangelhaft und die vereinbarte Vergütung kann entsprechend gemindert werden (BGH, Urteil v. 6.6.2013).

Zum Hintergrund: Der BGH hat eine Entscheidung zum "Winterdienstvertrag" getroffen und damit geklärt, ob es sich dabei um einen Dienst- oder Werkvertrag handelt. Im Falle eines Dienstvertrages wäre... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte - Offensichtlich verkehrsgünstige Umwegstrecke ist nicht immer steuerlich anzusetzen21.06.2013

Eine längere Fahrstrecke ist nicht offensichtlich verkehrsgünstiger, wenn sie bei ständig wechselnden Verkehrsverhältnissen nur bei bestimmten Verkehrslagen Vorteile gegenüber der kürzesten nutzbaren Straßenverbindung bietet und eine Entscheidung, welche Strecke genutzt wird, vor jeder Fahrt neu anhand der aktuellen Verkehrslage getroffen werden müsste (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 21.2.2013).

Nach § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 EStG ist für die Bestimmung der Entfernung die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte maßgebend - eine andere als die kürzeste... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Rentenversicherung stellt kostenfrei Ausfüllhilfe für die Anlage R zur Verfügung30.05.2013

Die Deutsche Rentenversicherung stellt auf Wunsch eine Bescheinigung aus, die Rentnern beim Ausfüllen ihrer Steuererklärung hilft. In der Bescheinigung sind die in den Steuervordrucken "Anlage R" und "Anlage Vorsorgeaufwand zur Steuerklärung" abgefragten Beträge enthalten.

Auch Rentner können steuerpflichtig sein. Wer dazugehört, muss bis zum 31.5.2013 seine Steuererklärung für 2012 beim Finanzamt abgeben. Für Rentner ist vor allem die „Anlage R“ wichtig. Denn hier müssen sie die steuerrechtlich relevante Rente eintragen.

Damit Sie nicht erst alle Bescheinigungen der... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Gebrauchtwagenhändler aufgepasst – Sorgfaltspflichten eines Unternehmers30.05.2013

Auffällige Unterschiede zwischen der Unterschrift des Abholers unter der Empfangsbestätigung auf der Rechnung und der Unterschrift auf dem vorgelegten Personalausweis können Umstände darstellen, die den Unternehmer zu besonderer Sorgfalt hinsichtlich der Identität des angeblichen Vertragspartners und des Abholers veranlassen müssen. An die Nachweispflichten sind besonders hohe Anforderungen zu stellen, wenn der (angeblichen) innergemeinschaftlichen Lieferung eines hochwertigen Pkw ein Barkauf mit Beauftragten zugrunde liegt. Die innergemeinschaftliche Lieferung von hochwertigen Pkw bei... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Beiträge zur Arbeitslosenversicherung – Einspruch notwendig!18.05.2013

Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sind (nur) beschränkt als weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben abzugsfähig (§ 10 Abs. 4 EStG). In einer Vielzahl von Fällen wirken sie sich daher nicht aus. Der BFH hat dieser Vorgehensweise zugestimmt, da aus seiner Sicht kein verfassungsrechtlicher Anspruch darauf besteht, die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung einkommensteuerlich in voller Höhe oder zumindest im Wege eines negativen Progressionsvorbehalts zu berücksichtigen (BFH, Urteil vom 16. 11. 2011 - X R 15/09, und vom 18. 4. 2012 - X R 62/09).

Gegen die... MEHR ›

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