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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-22
E.g., 2017-11-22
>> Einkommensteuer: Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte - Offensichtlich verkehrsgünstige Umwegstrecke ist nicht immer steuerlich anzusetzen26.08.2013

Eine längere Fahrstrecke ist nicht offensichtlich verkehrsgünstiger, wenn sie bei ständig wechselnden Verkehrsverhältnissen nur bei bestimmten Verkehrslagen Vorteile gegenüber der kürzesten nutzbaren Straßenverbindung bietet und eine Entscheidung, welche Strecke genutzt wird, vor jeder Fahrt neu anhand der aktuellen Verkehrslage getroffen werden müsste (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 21.2.2013).

Nach § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 EStG ist für die Bestimmung der Entfernung die... MEHR ›

>> Zivilrecht: Rückforderung von Darlehen der Schwiegereltern vor Scheitern der unterstützten Ehe26.08.2013

Nach Scheitern der Ehe, die Grundlage einer schenkweisen Leistung der Schwiegereltern auf ein gesamtschuldnerisches Darlehen zum Erwerb eines Eigenheims je zur ideellen Hälfte des eigenen und des Schwiegerkindes war, kommt eine Anpassung aufgrund einer Störung der Geschäftsgrundlage nach § 313 BGB n...icht dergestalt in Betracht, dass das Schwiegerkind gegenüber den Schwiegereltern unter dem Gesichtspunkt der Gesamtschuldnerschaft (nunmehr) allein und wesentlich über einen nach den konkreten Verhältnissen angemessenen... MEHR ›

>> Mietrecht: Vermieter kann bauliche Veränderungen grundsätzlich verbieten25.08.2013

Ein Vermieter kann im Mietvertrag vereinbaren, dass bauliche Veränderungen an seinem Eigentum nur mit seiner schriftlichen Einwilligung vorgenommen werden können. Es spielt dann auch keine Rolle, ob diese Änderung zu einer Verbesserung der Wohnqualität führt oder optisch nicht störend ist (AG München, Urteil v. 11.7.2012).

>> Umsatzsteuer: Gelangensbestätigung - Neuregelung der Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen ab 01.10 201321.06.2013

Bis auf die Fälle, in denen der Abnehmer den Liefergegenstand in den Bestimmungsmitgliedstaat befördert (sog. Abholfälle), kann der Unternehmer den Belegnachweis auch mit anderen Belegen als der Gelangensbestätigung führen. Damit können viele Unternehmen durchatmen, die europaweit liefern. 

Lediglich in den Abholfällen kann der Unternehmer eine innergemeinschaftliche Lieferung prinzipiell nur mit einer Gelangensbestätigung (§ 17a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 UStDV i. d. F. ab 1. 10. 2013) nachweisen, in der der Abnehmer das Ende der Beförderung in einem bestimmten Monat im... MEHR ›

>> Sozialrecht: Ein Sturz beim Holen der Geschäftspost ist ein Arbeitsunfall - Damit besteht Versicherungsschutz!21.06.2013

Der Sturz eines Unternehmers beim Holen der Geschäftspost im Treppenhaus eines als privat und geschäftlich genutzten Gebäudes ist als Arbeitsunfall anzuerkennen (SG Heilbronn, Urteil v. 17.5.2013, nicht rechtskräftig).

Die Anerkennung als Arbeitsunfall hat weitreichende Folgen: So hat die zuständige Berufsgenossenschaft dem Betroffenen unter bestimmten Voraussetzungen u.a. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme oder eine Umschulung) zu erbringen, Verletzten-/Übergangsgeld oder eine Verletztenrente zu zahlen. Arbeitsunfälle sind... MEHR ›

>> Grunderwerbsteuer: Minderung der Bemessungsgrundlage bei Übernahme von Erwerbsnebenkosten21.06.2013

Hat sich der Verkäufer eines Grundstücks dazu verpflichtet, dem Erwerber die Erwerbsnebenkosten zu erstatten, mindert der (erworbene) Erstattungsanspruch die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer (BFH, Urteil v. 17.4.2013).

Zum Hintergrund: Die Grunderwerbsteuer bemisst sich gemäß § 8 Abs. 1 GrEStG nach dem Wert der Gegenleistung. Als Gegenleistung gilt nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG der Kaufpreis einschließlich der vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen und der dem Verkäufer vorbehaltenen Nutzungen. 

Zum Sachverhalt: Im Streitfall... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Arbeitnehmer aufgepasst!21.06.2013

Für den Werbungskostenabzug von Arbeitnehmern gelten sinngemäß die gleichen Regelungen wie für den Betriebsaus-gabenabzug von Unternehmern. Bei Ihnen kommt es auf eine berufliche Veranlassung der Bewirtungskosten an. Dass erfolgsabhängige Einnahmen erzielt werden, ist keine absolute Voraussetzung mehr. Allerdings entscheidet die Art der Bezüge über die Höhe des Werbungskostenabzugs:

Bei nicht erfolgsabhängigen Bezügen greift die Abzugs-beschränkung von 70% der entstandenen Kosten.

Bewirtet ein Arbeitnehmer mit erfolgsabhängigen Bezügen seine Mitarbeiter, sind die Kosten zu... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Toilette kein Arbeitszimmer - Kurioses zum Thema Arbeitszimmer21.06.2013

Die Benutzung des Gäste-WCs in der Privatwohnung eines Betriebsprüfers ist nicht beruflich veranlasst. Kosten für die Renovierung des WC sind daher steuerlich nicht absetzbar. Das häusliche Arbeitszimmer eines Betriebsprüfers ist nicht der Mittel-punkt seiner gesamten beruflichen Betätigung.
Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 21. Januar 2013 entschieden, dass der Betriebsprüfer eines Finanzamts weder die Kosten für sein Arbeitszimmer noch die Renovierungskosten für die daneben liegende Toilette als Werbungskosten geltend machen kann.

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>> Lohn: Sofortmeldungen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit - empfindliche Strafen drohen bei Nichtbeachtung!21.06.2013

Seit 1. Januar 2009 sind die Arbeitgeber bestimmter Branchen verpflichtet, Sofortmeldungen zu erstatten. Sie melden den Tag des Beginns des Beschäftigungsverhältnisses spätestens bei dessen Aufnahme. Beispiel Arbeitsaufnahme 6:00 Uhr: die Meldung muss bis 6:00 Uhr erstattet sein. 

Mit diesen Meldungen soll die Möglichkeit eingegrenzt werden, ein Beschäftigungsverhältnis so zu fingieren, als ob es erst am Überprüfungstag aufgenommen worden sei. Die Sofortmeldung ist ein weiteres Instrument zur Verbesserung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen... MEHR ›

>> Verkehrsrecht: Blitzer-Apps - Erlaubt oder verboten?21.06.2013

Alle zehn Sekunden wird ein Autofahrer von einem Radargerät geblitzt. Das kann teuer werden und sogar den Führerschein kosten. Immer mehr Autofahrer schützen sich deshalb mit einer Blitzer-App fürs Handy, die wie ein Frühwarnsystem funktioniert.

Nach § 23, Abs. 1b, StVO ist dem Führer eines Kraftfahrzeuges untersagt, ein technisches Gerät zu betreiben und betriebsbereit mitzuführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungs-Maßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn... MEHR ›

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