Wir begrüßen Sie herzlich bei Jacob + Partner - Stress und Unsicherheit gehören der Vergangenheit an

Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-20
E.g., 2017-11-20
>> Verkehrsrecht: Bei Zusammenstoß in einer Tiefgarage gelten die Grundsätze der StVO - Augen auf beim Ausparken!09.09.2013

Auch die Benutzer von Tiefgaragen vertrauen im Regelfall darauf, dass die Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung beachtet werden. Deshalb genießen auch dort die Verkehrsteilnehmer, die sich auf den Durchfahrtsspuren befinden, Vorfahrt.

Bei bekannten gefährlichen Situationen muss sich ein Tiefgaragenbenutzer (hier der Ausparker) ggfs. von einer anderen Person einweisen lassen, wenn sein eigenes Sichtfeld eingeschränkt ist.

Der Unfall habe sich ereignet, während... MEHR ›

>> Zivilrecht: Medienfonds VIP 4 - Schadensersatz für Anleger auf der Grundlage eines fehlerhaften Emissionsprospekts09.09.2013

Das Schadensersatzbegehren des Klägers hatte Erfolg. Das Oberlandesgerichts Hamm hat den Anlagevermittler zur Erstattung des Eigenkapitals und dazu verurteilt, den Kläger von den übernommenen Darlehnsverbindlichkeiten freizustellen. Der Vermittler und Beklagte sei verpflichtet gewese...n, den Kläger anleger- und objektgerecht zu beraten. Die Pflicht zur objektgerechten Beratung habe sie verletzt, weil sie den Kläger anhand eines für sie erkennbar fehlerhaften Anlageprospekts beraten habe, ohne die Prospektmängel richtig... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Leistungen von Berufsbetreuern sind steuerfrei08.09.2013

Gerichtlich bestellte Berufsbetreuer unterliegen mit ihren Leistungen nicht der Umsatzsteuer. Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden (Urteil vom 25. April 2013).

Die Klägerin war vom Vormundschaftsgericht zur Betreuerin bestellt worden. Grundsätzlich wird die Betreuung ehrenamtlich erbracht; nur ausnahmsweise wird sie entgeltlich ausgeführt, wenn das Gericht bei der Bestellung ausspricht, dass sie berufsmäßig geführt wird. Das war hier der Fall. Nach nationalem Recht... MEHR ›

>> Mietrecht: Mehr Rechte für Haustier-Besitzer07.09.2013

Tierfreunde können sich freuen. Der BGH hat in einem Urteil ein generelles Tierhaltungsverbot in Mietwohnungen aufgehoben. Künftig dürfen Vermieter die Haltung von Hunden und Katzen nicht mehr generell verbieten. Entsprechende Klauseln im Mietvertrag stellen eine unangemessene Benachteiligung der Mieter dar, entschied der Bundesgerichtshof (BGH). Das heißt in der Praxis: Selbst wer einen Mietvertrag mit entsprechender Klausel unterschrieben hat, muss nicht mehr automatisch auf ein Haustier... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Abgrenzung zwischen Bewirtungs- und Geschenkaufwendungen06.09.2013

Klingt nicht dramatisch, kann aber einen großen Unterschied ausmachen: Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG dürfen Aufwendungen für Geschenke an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind, den Gewinn grunsätzlich nicht mindern. Demgegenüber dürfen angemessene Aufwendungen für die Bewirtung von Personen aus geschäftlichem Anlass bis zu 70% abgezogen werden. In der Praxis ist diese wichtige Abgrenzung nicht immer trennscharf möglich, z.B. wenn musikalische Begleitung bei einer... MEHR ›

>> Zivilrecht: Entschädigungen bei Verspätungen05.09.2013

Die EU-Fluggastrechte-Verordnung und der Europäische Gerichtshof haben geregelt, welche Ausgleichszahlungen die Airlines leisten müssen, wenn keine außergewöhnlichen Umstände wie Nebel oder ein Streik vorliegen:

• Verspätung: Ab drei Stunden gibt es Geld, gestaffelt nach Streckenlänge – bis 1500 km 250 Euro, bis 3500 km 400 Euro und bei größeren Entfernungen 600 Euro. Außerdem haben Sie Anspruch auf Verpflegung, Hotelübernachtung, Telefon- oder Taxikosten.

•... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Medikamente für die Hausapotheke sind ohne ärztliche Verordnung nicht steuerlich absetzbar!05.09.2013

Mit Urteil vom 8. Juli 2013 hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden, dass Medikamente für die Hausapotheke (wie z. B. Schmerzmittel oder Erkältungspräparate) ohne ärztliche Verordnung nicht als sog. "außergewöhnliche Belastungen" steuerlich geltend gemacht werden können. Danach habe ein Steuerpflichtiger den Nachweis der Zwangsläufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall durch eine Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers zu führen. D.h. ohne ärztliche Verordnung keine mögliche Steuerermäßigung.

>> Lohnsteuer: Anwendung der 1%-Regelung auch bei fehlender privater Nutzung04.09.2013

BFH widerruft seine bisherige Rechtsprechung: Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt ein Fahrzeug zur privaten Nutzung zur Verfügung, führt dies beim Arbeitnehmer auch dann zu einem steuerpflichtigen Vorteil, wenn der Arbeitnehmer das Fahrzeug tatsächlich nicht privat nutzt. Der Vorteil ist, wenn ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nicht geführt worden ist, nach der 1 %-Regelung zu bewerten. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einer Reihe von Urteilen vom 21. März... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Umsätze aus dem Betrieb einer Kampfsportschule steuerfrei?04.09.2013

Mit Urteil vom 28. Mai 2013 hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass die Umsätze aus dem Betrieb einer Kampfsportschule nach Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. i der Richtlinie 77/388/EWG steuerfrei sind, soweit die erbrachten Leistungen nicht lediglich den Charakter bloßer Freizeitgestaltung haben und vergleichbare Leistungen i...n Schulen oder Hochschulen erbracht werden.

Der Kläger betrieb eine Schule für WingTsun. Bei dieser Sportart handelt es sich nach einer vom Kläger herausgegebenen Werbebroschüre um... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Rechnung ist nicht gleich Rechnung / Gutschrift vs. Korrekturbeleg03.09.2013

Aufgrund Änderungen des UStG durch das Amtshilferichtlinien-Umsetzungsgesetz ist der zwingend der Begriff "Gutschrift" in der Rechnung anzugeben, wenn der Leistungsempfänger über die erhaltene Leistung abrechnet.

Die Verwendung des englischen Begriffs „self-billed invoice” anstelle der deutschen Angabe „Gutschrift” dürfte für den Vorsteuerabzug des die Gutschrift ausstellenden Unternehmers unschädlich sein. Ob auch andere Begriffe in diesem Kontext, die... MEHR ›

Seiten