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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2018-01-23
E.g., 2018-01-23
>> Zivilrecht: Zur Frage des Eigentums an einem Pkw23.10.2013

Das Landgericht Coburg vom 04.06.2013 gab dem Kläger Recht, der gegen seine ehemalige Lebensgefährtin vorging, die seinen BMW verkauft hatte. Das Gericht vermochte sich nicht von den Angaben der Ex-Lebensgefährtin zu überzeugen, dass ihr das Fahrzeug geschenkt worden sei.

Es ist daher festzuhalten, dass der Fahrzeugbrief immer noch ein wichtiges Indiz für die Eigentümerstellung darstellt. Ausnahmsweise kann sich aber aus den Umständen etwas anderes ergeben. Von einer im Fahrzeugbrief eingetragenen Person kann man aber in der Regel als Käufer gutgläubig das Eigentum an einem... MEHR ›

>> Zivilrecht: Betreuerbestellung vs. Vorsorgevollmacht21.10.2013

Eine Betreuung ist nicht erforderlich, soweit die Angelegenheiten des Betroffenen durch einen Bevollmächtigten ebenso gut wie durch einen Betreuer besorgt werden können. Eine bestehende Vorsorgevollmacht steht der Bestellung eines Betreuers jedoch dann nicht entgegen, wenn der Bevollmächtigte ungeeignet ist, die Angelegenheiten des Betroffenen zu besorgen.

Eine Vorlage für die Erstellung einer Vorsorgevollmacht stellt das Bundesjustizministerium zur Verfügung. Sie sollte jedoch ergänzt werden, um Ihre bestehenden individuellen Wünsche. Wir... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Ab 2014 höhere Umsatzsteuer auf Silbermünzen!18.10.2013

Anleger, denen Gold zu teuer ist und die sich für Silber interessieren, sollten den 31. 12. 2013 im Blick haben. Denn ab dem 1. 1. 2014 steigt der Steuersatz beim Kauf von Silbermünzen auf volle 19 %. Wer also noch vorher Silbermünzen kaufen möchte, kann von dem niedrigeren Steuersatz von 7 % profitieren. Silberbarren dagegen unterliegen... bereits heute dem vollen Steuersatz.

Gold kann weiterhin mehrwertsteuerfrei erworben werden, aber nur, sofern es sich um sog. Anlagegold handelt. Hierzu gehören die... MEHR ›

>> Körperschaftsteuer: Verzicht auf die Erstellung eines Anhangs durch das MicroBilG16.10.2013

Die Neuregelungen gelten für alle Geschäftsjahre, deren Abschlussstichtag nach dem 30. Dezember 2012 liegt.
Die Kleinstkapitalgesellschaft kann grundsätzlich die folgenden Erleichterungen in Anspruch nehmen:
• Erstellung einer verkürzten Bilanz,
• Aufstellung einer verkürzten Gewinn- und Verlustrechnung,
• den Verzicht auf einen Anhang.

Wird kein Anhang aufgestellt, müssen bestimmte Mindestinformationen (u. a. zu Haftungsverhältnissen) unter der Bilanz ausgewiesen werden. In der Praxis ist zu überprüfen, ob die... MEHR ›

>> Lohnsteuer: Die neue Lohnsteuer-Nachschau - schon gewusst?14.10.2013

Viele Unternehmer kennen den unangekündigten Besuch vom Finanzamt bereits durch die Umsatzsteuer-Nachschau (gerade für Existenzgründer). Mit Inkrafttreten des Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetzes gilt diese Form der Steuerprüfung nun auch für die Lohnsteuer. Diese so genannte Lohnsteuer-Nachschau nach § 42g EStG gibt der Finanzverwaltun...g seit dem 30. 6. 2013 ein Instrument an die Hand, sich ohne vorangegangene Ankündigung und unabhängig von einer Lohnsteuer-Außenprüfung einen Überblick über den... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Keine rückwirkende Verzinsung eines Investitionsabzugsbetrages (IAB) wegen unterbliebener Investition11.10.2013

Wird ein Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g Abs. 3 EStG rückgängig gemacht, weil die Investition nicht innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums durchgeführt wird, ist die sich hieraus ergebende Steuernachzahlung nach dem BFH-Urteil vom 11.07.2013 nicht rückwirkend zu verzinsen. Dies gilt für alle gebildeten IAB bis einschließlich 2012. Ab 2013 wurde eine Neuregelung eingeführt, die eine rückwirkende Verzinsung zu Lasten der Unternehmer zulässt.

>> Einkommensteuer: Abfluss von Betriebsausgaben bei Kreditkartenzahlung bereits mit Unterschrift 09.10.2013

Bei Zahlung mit einer Kreditkarte erfolgt der Abfluss im Sinne von § 11 Abs. 2 EStG bereits mit Leistung der Unterschrift unter den Belastungsbeleg. Denn damit hat der Steuerpflichtige alles Erforderliche getan, um den Leistungserfolg zu bewirken.

Nicht entscheidend ist, wann das Kreditkartenunternehmen den Betrag vom Girokonto des Kreditkarteninhabers abbucht. Dies gilt nach dem FG-Urteil Rheinland-Pfals vom 18.03.2013 für Einnahmen-Überschussrechner, da bei Bilanzierern die Zahlung keinen Einfluss auf den Gewinn hat.

>> Lohnsteuer: Übernahme von Mitgliedsbeitrag für Golfclub sind Arbeitslohn07.10.2013

Übernimmt der Arbeitgeber den Beitrag seines Arbeitnehmers für einen Golfclub, stellt dies Arbeitslohn dar nach dem BFH-Urteil vom 21.03.2013. Danach berührt die Mitgliedschaft in einem Golfclub ebenso wie die Mitgliedschaft in einem anderen Sport-, Geselligkeits- oder Freizeitverein die private Sphäre.

Ausnahmsweise soll ...nach dem BFH kein Arbeitslohn vorliegen, wenn sich die Mitgliedschaft in dem Golfclub für den Arbeitnehmer als aufgedrängte Bereicherung darstellt. Dies ist dann der Fall, wenn der... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen (Übergangsregelung Gelangensbestätigung)04.10.2013

Das BMF-Schreiben vom 16.09.2013 enthält eine weitere Übergangsregelung bis 31. 12. 2013. Bis zu diesem Zeitpunkt können die Nachweise für innergemeinschaftliche Lieferungen noch nach der alten (bis zum 31. 12. 2011 geltenden) Rechtslage geführt werden. Somit ist das neue Recht erstmal...s zwingend auf Umsätze anzuwenden, die ab dem 1. 1. 2014 ausgeführt werden.

Macht der Unternehmer von der Übergangsregelung, die es erlaubt, für die Zeit ab 1. 1. 2012 bis 31. 12. 2013 noch das alte Nachweisrecht... MEHR ›

>> Lohnsteuer: ELStAM ist ab 2013 anzuwenden02.10.2013

Das BMF hat mit Schreiben vom 25.07.2013 das Jahr 2013 als Einführungszeitraum für das Verfahren der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) festgelegt. Die ELStAM sind damit spätestens für den letzten im Kalenderjahr 2013 endenden Lohnzahlungszeitraum abzurufen und anzuwenden. Ein Abruf mit Wirkung ab 2014 wäre verspätet.

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