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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-20
E.g., 2017-11-20
>> Einkommensteuer: Aufwendungen für einen (häuslichen) Heimarbeitsplatz voll abzugsfähig30.10.2013

Nach einer neuen Verfügung der OFD Münster kann ein Arbeitnehmer, der einen Heimarbeitsplatz hat und bei dem das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen und betrieblichen Tätigkeit bildet, die Kosten hierfür auch dann in voller Höhe geltend machen, wenn ihm ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Somit kann bei entsprechender Dokumentation ein Werbungskostenabzug möglich sein.

>> Einkommensteuer: Steuerliche Anerkennung eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses, hier: fehlende Regelung der Arbeitszeit 28.10.2013

Die steuerliche Anerkennung eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses setzt voraus, dass die Arbeitsleistung - sofern sie sich nicht aus der Art der Tätigkeit ergibt - durch Festlegung der Arbeitszeiten geregelt oder durch Stundenaufzeichnungen nachgewiesen werden muss.

Nach dem FG Düsseldorf ist die Vereinbarung einer monatlich 45-stündigen Mitwirkung bei verwaltungstechnischen Arbeiten in einer Zahnarztpraxis in Abhängigkeit von der betrieblichen Notwendigkeit hierfür jedenfalls dann nicht ausreichend, wenn keine Feststellungen über die geleisteten Arbeitsstunden erstellt... MEHR ›

>> Haftungsrecht: Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung an einen Inhaftierten 25.10.2013

Nach dem Urteil des FG Saarland vom 19. 2. 2013 kann das Finanzamt eine Einspruchsentscheidung an die im Melderegister enthaltene Adresse senden. Dies gilt auch, wenn der Steuerpflichtige zu diesem Zeitpunkt eine Haftstrafe verbüßt. Der Steuerpflichtige hat bei längeren Haftstrafen dafür Sorge zu tragen, dass die Schreiben, die an die Meldeadresse gerichtet werden, unverzüglich an ihn weitergeleitet werden. Dieses Urteil ist dementsprechend auch für andere Verwaltungsakte anzuwenden. Sollte der Verwaltungsakt bestandskräftig werden, hat der Steuerpflichtige i.d.R. keine Möglichkeit dagegen... MEHR ›

>> Zivilrecht: Zur Frage des Eigentums an einem Pkw23.10.2013

Das Landgericht Coburg vom 04.06.2013 gab dem Kläger Recht, der gegen seine ehemalige Lebensgefährtin vorging, die seinen BMW verkauft hatte. Das Gericht vermochte sich nicht von den Angaben der Ex-Lebensgefährtin zu überzeugen, dass ihr das Fahrzeug geschenkt worden sei.

Es ist daher festzuhalten, dass der Fahrzeugbrief immer noch ein wichtiges Indiz für die Eigentümerstellung darstellt. Ausnahmsweise kann sich aber aus den Umständen etwas anderes ergeben. Von einer im Fahrzeugbrief eingetragenen Person kann man aber in der Regel als Käufer gutgläubig das Eigentum an einem... MEHR ›

>> Zivilrecht: Betreuerbestellung vs. Vorsorgevollmacht21.10.2013

Eine Betreuung ist nicht erforderlich, soweit die Angelegenheiten des Betroffenen durch einen Bevollmächtigten ebenso gut wie durch einen Betreuer besorgt werden können. Eine bestehende Vorsorgevollmacht steht der Bestellung eines Betreuers jedoch dann nicht entgegen, wenn der Bevollmächtigte ungeeignet ist, die Angelegenheiten des Betroffenen zu besorgen.

Eine Vorlage für die Erstellung einer Vorsorgevollmacht stellt das Bundesjustizministerium zur Verfügung. Sie sollte jedoch ergänzt werden, um Ihre bestehenden individuellen Wünsche. Wir... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Ab 2014 höhere Umsatzsteuer auf Silbermünzen!18.10.2013

Anleger, denen Gold zu teuer ist und die sich für Silber interessieren, sollten den 31. 12. 2013 im Blick haben. Denn ab dem 1. 1. 2014 steigt der Steuersatz beim Kauf von Silbermünzen auf volle 19 %. Wer also noch vorher Silbermünzen kaufen möchte, kann von dem niedrigeren Steuersatz von 7 % profitieren. Silberbarren dagegen unterliegen... bereits heute dem vollen Steuersatz.

Gold kann weiterhin mehrwertsteuerfrei erworben werden, aber nur, sofern es sich um sog. Anlagegold handelt. Hierzu gehören die... MEHR ›

>> Körperschaftsteuer: Verzicht auf die Erstellung eines Anhangs durch das MicroBilG16.10.2013

Die Neuregelungen gelten für alle Geschäftsjahre, deren Abschlussstichtag nach dem 30. Dezember 2012 liegt.
Die Kleinstkapitalgesellschaft kann grundsätzlich die folgenden Erleichterungen in Anspruch nehmen:
• Erstellung einer verkürzten Bilanz,
• Aufstellung einer verkürzten Gewinn- und Verlustrechnung,
• den Verzicht auf einen Anhang.

Wird kein Anhang aufgestellt, müssen bestimmte Mindestinformationen (u. a. zu Haftungsverhältnissen) unter der Bilanz ausgewiesen werden. In der Praxis ist zu überprüfen, ob die... MEHR ›

>> Lohnsteuer: Die neue Lohnsteuer-Nachschau - schon gewusst?14.10.2013

Viele Unternehmer kennen den unangekündigten Besuch vom Finanzamt bereits durch die Umsatzsteuer-Nachschau (gerade für Existenzgründer). Mit Inkrafttreten des Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetzes gilt diese Form der Steuerprüfung nun auch für die Lohnsteuer. Diese so genannte Lohnsteuer-Nachschau nach § 42g EStG gibt der Finanzverwaltun...g seit dem 30. 6. 2013 ein Instrument an die Hand, sich ohne vorangegangene Ankündigung und unabhängig von einer Lohnsteuer-Außenprüfung einen Überblick über den... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Keine rückwirkende Verzinsung eines Investitionsabzugsbetrages (IAB) wegen unterbliebener Investition11.10.2013

Wird ein Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g Abs. 3 EStG rückgängig gemacht, weil die Investition nicht innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums durchgeführt wird, ist die sich hieraus ergebende Steuernachzahlung nach dem BFH-Urteil vom 11.07.2013 nicht rückwirkend zu verzinsen. Dies gilt für alle gebildeten IAB bis einschließlich 2012. Ab 2013 wurde eine Neuregelung eingeführt, die eine rückwirkende Verzinsung zu Lasten der Unternehmer zulässt.

>> Einkommensteuer: Abfluss von Betriebsausgaben bei Kreditkartenzahlung bereits mit Unterschrift 09.10.2013

Bei Zahlung mit einer Kreditkarte erfolgt der Abfluss im Sinne von § 11 Abs. 2 EStG bereits mit Leistung der Unterschrift unter den Belastungsbeleg. Denn damit hat der Steuerpflichtige alles Erforderliche getan, um den Leistungserfolg zu bewirken.

Nicht entscheidend ist, wann das Kreditkartenunternehmen den Betrag vom Girokonto des Kreditkarteninhabers abbucht. Dies gilt nach dem FG-Urteil Rheinland-Pfals vom 18.03.2013 für Einnahmen-Überschussrechner, da bei Bilanzierern die Zahlung keinen Einfluss auf den Gewinn hat.

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