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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2018-01-20
E.g., 2018-01-20
>> Umsatzsteuer: Vorsteuerabzug bei Scheinadresse der liefernden GmbH02.05.2014
Nach dem EuGH und dem FG Münster vom 12.12.2013 ist der Vorsteuerabzug bei tatsächlicher Erbringung der Leistung nur dann zu versagen, wenn der Unternehmer selbst eine USt-Hinterziehung begeht oder weiß bzw. wissen muss, dass er sich an einer USt-Hinterziehung seines Lieferanten oder des Vorlieferanten beteiligt. Das bedeutet:

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>> Einkommensteuer: Nachweis der Zwangsläufigkeit von krankheitsbedingten Aufwen­dungen für einen Treppenlift30.04.2014

Ein Treppenlift ist kein Hilfsmittel im Sinne eines Gebrauchsgegenstandes des täglichen Lebens i.S. von § 33 Abs. 1 SGB V. Somit ist die Zwangsläufigkeit und damit die medizi­nische Notwendigkeit von Aufwendungen für den Einbau eines solchen Hilfsmittels nicht formalisiert nachzuweisen (z.B. mittels ärztlichem Artest). Die sogenannte zumutbare Belastung mindert jedoch die steuerliche zu berücksichtigenden Kosten. BFH Urteil vom 6. Februar 2014

>> Zivilrecht: Erbschaftsteuer28.04.2014

Freibetrag gem. § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG für unentgeltliche oder gegen geringes Entgelt erbrachte Pflegeleistungen

Für unentgeltliche oder gegen unzureichendes Entgelt erbrachte Pflegeleistungen oder die Gewährung von Unterhalt bleibt ein Betrag von bis zu Euro 20.000 von der ErbSt befreit.

Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um eine regelmäßige und dauerhafte Fürsorgeleistung für das körperliche, geistige oder seelische Wohlbefinden einer hilfsbedürftigen Person handelt. Die Hilfsbedürftigkeit kann auf eine Krankheit oder Behinderung zurückzuführen sein,... MEHR ›

>> Körperschaftsteuer: Körperschaftsteuer: Steuerliche Anerkennung inkongruenter Gewinnausschüttungen24.04.2014

Die steuerliche Anerkennung einer inkongruenten Gewinnausschüttung setzt zunächst voraus, dass eine vom Anteil am Grund- oder Stammkapital abweichende Gewinnverteilung zivilrechtlich wirksam bestimmt ist.

Die Grundsätze des Missbrauchs rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten (§ 42 AO) sind jedoch zu beachten. Ein Indiz für eine unangemessene Gestaltung kann sein, wenn die Gewinnverteilungsabrede nur kurzzeitig gilt oder wiederholt geändert wird. Das zugrundeliegende BMF-Schreiben vom 17.12.2013 ist in allen noch offenen Fällen anzuwenden.

>> Zivilrecht: Zivilrecht: erfolgreiche Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen20.04.2014

Beim Unterhalt geht es um Forderungen von nicht unbeträchtlicher Höhe, die jeden Monat neu fällig werden. Rückstände können aber nur unter bestimmten Voraussetzungen gerichtlich durchgesetzt werden. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, führt dies dazu, dass die komplette monatliche Forderung – u. U. für einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten – nicht mehr geltend gemacht werden kann.

Diese streng auszulegenden Regelungen sollen den Unterhaltspflichtigen nämlich vor hohen Nachforderungen schützen, auf die er sich nicht in seiner Lebensführung eingerichtet hat, weil er vom... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Keine Sollversteuerung auf Sicherheitseinbehalt bei Bauunternehmern16.04.2014
Bauunternehmer müssen auf einen Sicherheitseinbehalt, den ihr Auftraggeber erst nach mehreren Jahren auszahlen wird, keine USt abführen. Erst bei Auszahlung des Sicherheitseinbehalts ist die USt an das FA abzuführen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Bauunternehmer den Sicherheitseinbehalt durch eine Bürgschaft abwenden kann und zur Stellung der Bürgschaft finanziell in der Lage ist.

Nach dem BFH ist ein... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Flächenschlüssel bei gemischt-genutzten Gebäuden rechtmäßig15.04.2014
Nach dem BFH vom 22. 8. 2013 ermöglicht der Flächenschlüssel eine präzisere Vorsteueraufteilung als eine Aufteilung nach den Umsätzen des gesamten Unternehmens. Eine objektbezogene Aufteilung der Vorsteuer nach den Umsätzen (des konkreten Gebäudes) wird hingegen durch § 15 Abs. 4 Satz 3 UStG ausgeschlossen.

Folge: Bei einem umsatzsteuerfrei und umsatzsteuerpflichtig genutzten Gebäude sind sämtliche Vorsteuern aus den... MEHR ›

>> Einkommensteuer: BMF zum Erwerb eigener Anteile11.04.2014

Das BMF-Schreiben vom 27.11.2013 war erforderlich geworden, weil sich die Bilanzierung eigener Anteile durch das BilMoG geändert hat. Nach § 272 Abs. 1a Satz 1 HGB i. d. F. des BilMoG sind eigene Anteile nunmehr offen von dem Posten „Gezeichnetes Kapital“ abzusetzen.

Viel wichtiger ist aber, dass für den Anteilseigner der Erwerb eigener Anteile durch die Kapitalgesellschaft ein Veräußerungsgeschäft darstellt, das zu steuerpflichtigen Betriebseinnahmen gemäß §§ 13, 15 oder 18 EStG oder aber zu einem... MEHR ›

>> Umsatzsteuer: Offenbare Unrichtigkeit bei vergessenen USt-Vorauszahlungen09.04.2014

Ein Einkommensteuerbescheid ist nach § 129 AO zugunsten des Steuerpflichtigen zu berichtigen, wenn er in seiner EÜR vergessen hat, die von ihm an das FA gezahlten USt-Vorauszahlungen als Betriebsausgaben geltend zu machen (BFH vom 27.08.2013).

Eine Berichtigung dürfte aber ausscheiden, wenn die USt-Vorauszahlungen erst im Folgejahr geleistet worden sind. Denn dann muss geprüft werden, ob die Vorauszahlungen nach als regelmäßig wiederkehrende Ausgabe noch dem Vorjahr oder aber dem Abflussjahr zugeordnet werden... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Zahlungen an umlagefinanzierte Versorgungswerke stellen keine Altersvorsorgeaufwendungen dar07.04.2014

Nach Renteneintritt an heißen Tagen Ausflüge unternehmen oder auf einer Insel überwintern? Auch ohne Träume ist die Altersvorsorge unverzichtbar. Doch gerade bei Bezirksschornsteinfegermeistern wirken sich Beitragszahlungen an die Versorgungswerke bei den Vorsorgeaufwendungen unterschiedlich aus. Der BFH hat mit Urteil vom 15. 5. 2013 entschieden, dass die Beiträge an die Versorgungsanstalt der Bezirksschornsteinfegermeister (VdBS) nicht zu den Altersvorsorgeaufwendungen gehören.... MEHR ›

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