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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2018-01-20
E.g., 2018-01-20
>> Gesetzgebung: Umfrage zur "Modernisierung des Besteuerungsverfahrens"27.01.2015

Die Finanzverwaltung plant verschiedene "Vereinfachungen" im Besteuerungsverfahren u.a. sollen Steuerbescheide zukünftig elektronisch bekanntgegeben werden können. Wären Sie damit einverstanden, keinen Bescheid mehr in Papierform zu erhalten? Posten Sie uns Ihre Meinung...

>> Umsatzsteuer: Kein ermäßigter Umsatzsteuersatz für Hotelfrühstück somit sind 19% Umsatzsteuer fällig!!!!22.01.2015

Nach dem aktuellen BMF-Schreiben vom 9.12.2014 ist die Hotelverpflegung hingegen eine Nebenleistung, für die jedoch ein eigener Umsatzsteuersatz gilt, nämlich 19 %.

Danach ergibt sich aus § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 2 UStG ein Gebot zur Aufteilung des Gesamtpreises in eine begünstigte Hotelübernachtung (7% USt) und eine nicht begünstigte Verpflegungsleistung (19%). Dieses Aufteilungsgebot verdrängt den allgemeinen Grundsatz, nach dem die Nebenleistung (Verpflegung) das Schicksal der Hauptleistung (Hotelübernachtung) teilt.

>> Einkommensteuer: Abgeltungsteuersatz für Darlehenszinen22.01.2015

Entgegen der Verwaltungsauffassung ist der Abgeltungsteuersatz für Zinserträge aus Darlehen unter nahestehenden Personen nur ausgeschlossen, wenn der eine von dem anderen im Einzelfall so abhängig ist, dass ihm kein eigener Entscheidungsspielraum bleibt nach den BFH-Urteilen vom 29.04.2014. Wenn dies beachtet wird, können die Zinsaufwendungen bei den steuerpflichtigen Einkünften zu 100% berücksichtigt werden. Beim Empfänger unterliegen Sie dem 25% Abgeltungssatz (zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und eventuell der Kirchensteuer).

>> Lohn: Lohn: Die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes - Minijob20.01.2015

Hat der geringfügig Beschäftigte seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen, liegt „Arbeit auf Abruf“ vor. Ist in solchen Fällen die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt, gilt eine Arbeitszeit von wöchentlich zehn Stunden, monatlich also von 40 Stunden, als vereinbart. Obwohl ggf. tatsächlich eine geringere Arbeitszeit besteht und gewollt ist, sind dann schnell die Grenzen des Mindestlohngesetzes unterschritten, so dass diese Fälle mit besonderer Sorgfalt zu prüfen und ggf. die Verträge anzupassen sind. Bei Sozialversicherungsprüfungen ab 2015 ist zu... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Unterbringung im Seniorenstift14.01.2015

Sämtliche angemessenen Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Seniorenstift (Pflegekosten, Unterbringungskosten, Betreuungskosten) sind abzüglich der Haushaltsersparnis als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig nach dem BFH-Urteil vom 14.11.2013. Die krankheitsbedingte Unterbringung sollten Sie durch einen Arzt dokumentieren lassen, um keine Diskussionen auszulösen.

>> Erbschaftsteuer: Die Europäische Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO)12.01.2015

Für alle Erbfälle, die ab dem 17. August 2015 eintreten, regelt die EU-ErbVO für deren Geltungsbereich jetzt einheitlich, dass grundsätzlich die am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthaltes des Erblassers geltenden nationalen Regelungen zum Erbrecht auf den Erbfall anzuwenden sind. Alternativ ermöglicht die EU-ErbVO nun auch die Wahl eines bestimmten nationalen Erbrechts zur Anwendung auf den Erbfall, soweit diese vor Eintritt des Erfalles vom Erblasser durch Testament/Erbvertrag getroffen wird.

Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die gesetzliche Erfolge haben und ist zukünftig... MEHR ›

>> Zivilrecht: Widerruf von Verbraucherdarlehen08.01.2015

Zahlreiche Verbraucherdarlehensverträge zur Finanzierung von Immobilien sind problembehaftet. Denn Formfehler bei in derartigen Verträgen enthaltenden Widerrufsbelehrungen geben Verbrauchern die Möglichkeit, den Vertrag zu beenden, ohne zur Zahlung der sonst fälligen Vorfälligkeitsentschädigungen verpflichtet zu sein. Auf der Basis der aktuellen Rechtsprechung besteht derzeit die Möglichkeit, sich derart – auch noch viele Jahre nach Vertragsabschluss – vom bestehenden... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Abzug einer Vorfälligkeitsentschädigung bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung ist nicht absetzbar05.01.2015

Löst ein Steuerpflichtiger seine Darlehensschuld vorzeitig ab, um sein bisher vermietetes Objekt lastenfrei übereignen zu können, kann er die dafür an den Darlehensgeber zu entrichtende Vorfälligkeitsentschädigung nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehen.

Das Urteil des BFH vom 11.02.2014 ändert nichts an der aktuellen Rechtsprechung zum Abzug nachträglicher Schuldzinsen. In diesen Fällen ging es darum, dass die bestehenden... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Maklerkosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzbar29.12.2014

Maklerkosten, die mit einer Grundstücksveräußerung im Zusammenhang stehen, sind (außerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist) grundsätzlich den Veräußerungskosten und damit dem nicht steuerbaren Vermögensbereich zuzuordnen.

Ausnahmsweise können Maklerkosten nach dem BFH Urteil vom 11.02.2014 zu den Finanzierungskosten eines anderen Objekts gehören, wenn der Erlös aus der Veräußerung von vornherein zur Finanzierung des Nachfolgeobjektes bestimmt ist und auch tatsächlich verwendet wird. Voraussetzung ist allerdings, dass sich bereits zum Zeitpunkt der Veräußerung des Grundstückes... MEHR ›

>> Insolvenzrecht: Amtskontinuität bei GmbH-Geschäftsführer trotz Insolvenzeröffnung29.12.2014

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat auf die Struktur der betroffenen Gesellschaft keinen Einfluss. Von daher behalten die Organe einer juristischen Person ihre Stellung auch nach dessen Eröffnung. Eine Einschränkung ergibt sich nur insoweit, als die Organe einer juristischen Person lediglich noch solche Aufgaben wahrnehmen (dürfen), die nicht die Insolvenzmasse betreffen. Geschäftsführer einer GmbH bleiben deshalb auch nach Insolvenzeröffnung weiterhin im Amt und die Entscheidung über ihre Abberufung/Neubestellung den Gesellschaftern nach Maßgabe des § 46 Nr. 5 GmbHG vorbehalten.

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