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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2018-01-23
E.g., 2018-01-23
>> Arbeitsrecht: Keine Vollzeitbeschäftigung bei Arbeit auf Abruf26.02.2015

Haben die Arbeitsvertragsparteien eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit nicht festgelegt, berührt das nicht die Wirksamkeit der vereinbarten Arbeit auf Abruf.

Die Nichtvereinbarung einer bestimmten Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit bedinge nicht die Unwirksamkeit der Abrede, sondern führe dazu, dass eine wöchentliche Arbeitszeit von zehn Stunden als vereinbart gelte und der Arbeitgeber die Arbeitsleistung jeweils für mindestens drei aufeinanderfolgende Stunden in Anspruch nehmen muss (§ 12 Abs. 1 Satz 3 und 4 TzBfG).

>> Sonstiges: Schwarzes Brett gegen Schwarzarbeit23.02.2015
Viele Berufstätige suchen im Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf nach Entlastung, z.B. bei der Hausarbeit. Ein kostenloses Angebot der Minijob-Zentrale hilft bei der Suche nach privaten Haushaltshilfen.

https://www.haushaltsjob-boerse.de/DE/Home/home_node.html

>> Zivilrecht: Als Kapitalanlage dienende leer stehende Wohnung zweitwohnungssteuerfrei19.02.2015

Das BVerwG hat mit Urteil vom 15.10.2014 entschieden, dass eine leer stehende Wohnung, die ausschließlich als Kapitalanlage dient und weder für eigene Wohnzwecke noch für Angehörige gehalten wird, nicht der Zweitwohnungsteuer unterliegt.

Die Gemeinden dürfen zwar von der Vermutung ausgehen, dass eine zeitweise leerstehende Zweitwohnung der persönlichen Lebensführung dient und damit steuerpflichtig ist. Diese Vermutung kann jedoch, auch wenn eine Vermietung nicht stattfindet, durch objektive Umstände erschüttert werden. Bei leeren Haushaltskassen der Städte ist es immer wieder... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Wohnsitz eines Kindes bei mehrjährigem Auslandsaufenthalt für ein Auslandsstudium12.02.2015

Während eines mehrjährigen Auslandsaufenthalts zum Zwecke einer Berufsausbildung behält ein Kind seinen Wohnsitz in der Wohnung der Eltern im Inland im Regelfall nur dann bei, wenn es diese Wohnung zumindest überwiegend in den ausbildungsfreien Zeiten nutzt.

Betroffene Eltern müssen daher beim Finanzamt oder dem Finanzgericht nicht nur die Dauer der ausbildungsfreien Zeiten nachweisen, sondern auch darlegen, dass das Kind mehr als 50 % dieses Zeitraums bei den Eltern im Inland verbrachte. Zur Glaubhaftmachung und zum Nachweis dieser Umstände kann sich die Vorlage von Studien- und... MEHR ›

>> Steuerfahndung: Befragung von Selbstanzeige-Erstattern als Zeugen gegen Bankmitarbeiter?09.02.2015

Ermittlungsbehörden versuchen in letzter Zeit wieder verstärkt, Ansatzpunkte für Ermittlungen gegen Bankmitarbeiter im Zusammenhang mit der Hinterziehung von Kapitaleinkünften durch Bankkunden zu finden. Manche Erstatter von Selbstanzeigen werden hierzu aktuell durch Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen bundesweit als Zeugen befragt. Hier stellt sich für den Mandanten die Frage, welche Auswirkungen sich auf die Wirksamkeit seiner Selbstanzeige ergeben können und ob er aussagen muss. Zur Beantwortung der umfangreichen Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.

>> Gesetzgebung: Elterngeld - Mehr Flexibilität06.02.2015

Am 7. 11. 2014 hat der Bundestag die Einführung des sog. Elterngeld Plus beschlossen. Dieses Gesetz führt zu erheblichen Veränderungen beim Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Mit dem Elterngeld Plus und dem Partnerschaftsbonus sowie mit einer Flexibilisierung der Elternzeit möchte der Gesetzgeber werdende Eltern zielgenauer unterstützen.

Was finanziell für Sie das eventuell bedeutet finden Sie hier:

http://www.familien-wegweiser.de/Elterngeldrechner

>> Einkommensteuer: Barzahlung bei Kinderbetreuung durch Minijobber geht nun doch05.02.2015

Das FG Niedersachsen hat mit Urteil vom 20. 3. 2013 entschieden, dass sich das Nachweiserfordernis des § 9c Abs. 3 Satz 3 EStG ausschließlich auf Dienstleistungen bezieht, für die Rechnungen ausgestellt werden und nicht auf sog. Minijobs. Bei Aufwendungen für sog. Minijobs haben Steuerpflichtige keine zusätzlichen Nachweise für den Abzug der Aufwendungen zu erbringen.

>> Abgabenordnung: Ist ein Einspruch per einfacher E-Mail zulässig?02.02.2015

Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder sind der Auffassung, dass es zulässig ist, einen Einspruch auch durch einfache E-Mail einzulegen. Danach sei ein Einspruch schriftlich oder elektronisch einzureichen oder zur Niederschrift zu erklären. Wie in anderen Vorschriften der AO und in anderen Verfahrensordnungen erfasse das Begriffspaar „schriftlich oder elektronisch“ auch einfache Formen elektronischer Kommunikation.

Hierzu ist ein Verfahren anhängig. Bis zur Klärung sollte vorsorglich die E-Mail ausgedruckt und fristgerecht nochmals ans Finanzamt geschickt werden.

>> Sozialrecht: Regressansprüche des Sozialleistungsträgers02.02.2015

Zunehmend müssen Menschen Sozialleistungen in Anspruch nehmen, da das eigene Einkommen zur Bedarfsdeckung nicht mehr ausreicht. Je älter sie werden und je näher nicht abgedeckte Risiken kommen, desto mehr wächst die Sorge um das bislang erwirtschaftete Vermögen. Deshalb übertragen immer häufiger ältere Menschen bereits zu Lebzeiten im Wege der vorweggenommenen Erbfolge ihr Grundvermögen auf ihre Kinder, um es dem Zugriff des Sozialhilfeträgers zu entziehen. Hier gilt einiges zu beachten. Wir beraten Sie gerne!

>> Umsatzsteuer: Ermäßigter Steuersatz für Hörbücher (7%)27.01.2015

Das BMF führt mit Schreiben vom 1. 12. 2014 aus, dass sich die Steuer für Umsätze u.a. mit Hörbüchern auf 7 % ermäßigt. Neben den Lieferungen, der Einfuhr und dem innergemeinschaftlichen Erwerb ist auch die Vermietung von Hörbüchern begünstigt. Die Anwendung der Steuerermäßigung setzt die Übertragung bzw. Vermietung eines körperlichen Gegenstands in Gestalt eines Speichermediums voraus, das im Einzelfall sowohl digital (z. B. CD-ROM, USB-Speicher oder Speicherkarten) als auch analog (z. B. Tonbandkassetten oder Schallplatten) sein kann.

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