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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-19
E.g., 2017-11-19
>> Einkommensteuer: Abzug einer Vorfälligkeitsentschädigung bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung ist nicht absetzbar05.01.2015

Löst ein Steuerpflichtiger seine Darlehensschuld vorzeitig ab, um sein bisher vermietetes Objekt lastenfrei übereignen zu können, kann er die dafür an den Darlehensgeber zu entrichtende Vorfälligkeitsentschädigung nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehen.

Das Urteil des BFH vom 11.02.2014 ändert nichts an der aktuellen Rechtsprechung zum Abzug nachträglicher Schuldzinsen. In diesen Fällen ging es darum, dass die bestehenden... MEHR ›

>> Insolvenzrecht: Amtskontinuität bei GmbH-Geschäftsführer trotz Insolvenzeröffnung29.12.2014

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat auf die Struktur der betroffenen Gesellschaft keinen Einfluss. Von daher behalten die Organe einer juristischen Person ihre Stellung auch nach dessen Eröffnung. Eine Einschränkung ergibt sich nur insoweit, als die Organe einer juristischen Person lediglich noch solche Aufgaben wahrnehmen (dürfen), die nicht die Insolvenzmasse betreffen. Geschäftsführer einer GmbH bleiben deshalb auch nach Insolvenzeröffnung weiterhin im Amt und die Entscheidung über ihre Abberufung/Neubestellung den Gesellschaftern nach Maßgabe des § 46 Nr. 5 GmbHG vorbehalten.

>> Einkommensteuer: Maklerkosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzbar29.12.2014

Maklerkosten, die mit einer Grundstücksveräußerung im Zusammenhang stehen, sind (außerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist) grundsätzlich den Veräußerungskosten und damit dem nicht steuerbaren Vermögensbereich zuzuordnen.

Ausnahmsweise können Maklerkosten nach dem BFH Urteil vom 11.02.2014 zu den Finanzierungskosten eines anderen Objekts gehören, wenn der Erlös aus der Veräußerung von vornherein zur Finanzierung des Nachfolgeobjektes bestimmt ist und auch tatsächlich verwendet wird. Voraussetzung ist allerdings, dass sich bereits zum Zeitpunkt der Veräußerung des Grundstückes... MEHR ›

>> Zivilrecht: Gesetzliche Rente - Vorsorge wird wichtiger22.12.2014

Wer im Leben nach dem Arbeitsleben flexibel bleiben will, muss vorsorgen. Erster Schritt wäre zu prüfen, wie hoch meine voraussichtlichen Rentenansprüche sind. Zweiter Schritt ist die Höhe einer eventuelle Einkunftslücke im Rentenalter bestimmen. Dritter Schritt wäre sich über die Möglichkeiten der privaten Vorsorge informieren und Vorkehrungen treffen. Für Sie im Internet gefunden: Der Rentenschätzer - los geht es mit Schritt 1! https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=709

>> Zivilrecht: Schlüsseldienste - nicht gleich vor Ort zahlen19.12.2014

Schnell ist der Haustürschlüssel verloren oder die Haustür fällt in einen unachtsamen Moment ins Schloss. Der zur Hilfe gerufene Dienstleister wollte am Telefon keinen Preis nennen und der erscheinende Techniker lies sich vor Arbeitsbeginn ein unübersichtliches Formular mit verschiedenen Extraentgelten und Sondertarifen vor Ort unterschreiben. Für fünf Minuten Türöffnung wurden 405 €uro verlangt. Laut Verbraucherzentrale kommt dies häufiger vor. Deshalb raten solche Stellen, dass die Rechnungen nicht gleich vor Ort gezahlt werden sollten, um diese gegebenenfalls überprüfen zu lassen.... MEHR ›

>> Lohnsteuer: Doppelte Haushaltsführung eines ledigen Arbeitnehmers15.12.2014

Nach dem BFH-Urteil vom 5. 6. 2014 kann bei einem erwachsenen, wirtschaftlich selbständigen Kind regelmäßig vermutet werden, dass es nicht als Gast in den elterlichen Haushalt eingegliedert ist, sondern – jedenfalls dann, wenn es dort lediglich unterbrochen durch Arbeits- und Urlaubsaufenthalte gemeinsam mit den Eltern oder einem Elternteil wohnt – auch die gemeinsame Haushaltsführung wesentlich mitbestimmt und deshalb einen eigenen Hausstand i. S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG im Rahmen eines Mehrgenerationenhaushalts... MEHR ›

>> Gesetzgebung: Der neue Mindestlohn (Teil IV)12.12.2014
Die Auftraggeberhaftung gem. § 14 AEntG kommt nun auch mit Blick auf den Mindestlohn nach dem MiLoG zum Tragen (§ 13 MiLoG). Demnach haftet der Auftraggeber im Rahmen eines Werk- oder Dienstvertrags im Ergebnis verschuldensunabhängig wie ein selbstschuldnerischer Bürge dafür, dass auch seine Subunternehmer, derer er sich zur Verrichtung seines Werks bedient, ihren Arbeitnehmern den Mindestlohn zahlen. Zahlt der... MEHR ›
>> Gesetzgebung: Der neue Mindestlohn (Teil III)10.12.2014

Der Arbeitnehmer kann den Differenzlohn einklagen. Nach dem Entstehungsprinzip in der Sozialversicherung ist diese an die Geltendmachung durch den Arbeitnehmer oder gar an den Zufluss des Entgelts mit Blick auf den Beitragsanspruch nicht gebunden.

Der Auftraggeber haftet wie ein selbstschuldnerischer Bürge dafür, dass auch seine Subunternehmer die Mindestlohnverpflichtung beachten. Außerdem ist die Unterschreitung der Mindestlohngrenze mit einer Geldbuße von bis zu 500.000 € sanktioniert. Gleiches gilt für... MEHR ›

>> Gesetzgebung: Gesetzgebung: Der neue Mindestlohn (Teil II)09.12.2014

Eine einmal jährlich ausbezahlte Leistung dürfte nach den Vorgaben der Rechtsprechung des EuGH (Urteil vom 14. 4. 2005 - Rs. C-341/02 und EuGH Rs. C-522/12) wohl generell nicht auf die übrigen elf Monate umgelegt werden.

Die Anrechnung von Sachbezügen macht im Bereich des Mindestlohns wegen der Vorgaben des § 107 Abs. 2 GewO in der Praxis keinen Sinn. Ist die Mindestlohn-„Basis“ gewährleistet, steht es dem Arbeitgeber frei, ein leistungsbezogenes Vergütungssystem aufzunehmen.

>> Gesetzgebung: Der neue Mindestlohn (Teil I)05.12.2014

Ab dem 1. 1. 2015 gilt in Deutschland der flächendeckende Mindestlohn in Höhe von 8,50 € brutto pro Stunde. Doch wie so oft wirft ein neues Gesetz mehr Fragen auf als es zunächst beantwortet. Wer ist vom Mindestlohn betroffen? Was gilt für Praktikanten? Was ist bei variabler Vergütung? Was passiert, wenn der Mindestlohn nicht gezahlt wird?

Auch Minijobber haben Anspruch auf den Mindestlohn. Da der Arbeitgeber die Abgaben pauschal übernimmt, ist das geringfügige Entgelt durch die zu arbeitenden Stunden zu... MEHR ›

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