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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-19
E.g., 2017-11-19
>> Abgabenordnung: Ist ein Einspruch per einfacher E-Mail zulässig?02.02.2015

Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder sind der Auffassung, dass es zulässig ist, einen Einspruch auch durch einfache E-Mail einzulegen. Danach sei ein Einspruch schriftlich oder elektronisch einzureichen oder zur Niederschrift zu erklären. Wie in anderen Vorschriften der AO und in anderen Verfahrensordnungen erfasse das Begriffspaar „schriftlich oder elektronisch“ auch einfache Formen elektronischer Kommunikation.

Hierzu ist ein Verfahren anhängig. Bis zur Klärung sollte vorsorglich die E-Mail ausgedruckt und fristgerecht nochmals ans Finanzamt geschickt werden.

>> Sozialrecht: Regressansprüche des Sozialleistungsträgers02.02.2015

Zunehmend müssen Menschen Sozialleistungen in Anspruch nehmen, da das eigene Einkommen zur Bedarfsdeckung nicht mehr ausreicht. Je älter sie werden und je näher nicht abgedeckte Risiken kommen, desto mehr wächst die Sorge um das bislang erwirtschaftete Vermögen. Deshalb übertragen immer häufiger ältere Menschen bereits zu Lebzeiten im Wege der vorweggenommenen Erbfolge ihr Grundvermögen auf ihre Kinder, um es dem Zugriff des Sozialhilfeträgers zu entziehen. Hier gilt einiges zu beachten. Wir beraten Sie gerne!

>> Gesetzgebung: Umfrage zur "Modernisierung des Besteuerungsverfahrens"27.01.2015

Die Finanzverwaltung plant verschiedene "Vereinfachungen" im Besteuerungsverfahren u.a. sollen Steuerbescheide zukünftig elektronisch bekanntgegeben werden können. Wären Sie damit einverstanden, keinen Bescheid mehr in Papierform zu erhalten? Posten Sie uns Ihre Meinung...

>> Umsatzsteuer: Ermäßigter Steuersatz für Hörbücher (7%)27.01.2015

Das BMF führt mit Schreiben vom 1. 12. 2014 aus, dass sich die Steuer für Umsätze u.a. mit Hörbüchern auf 7 % ermäßigt. Neben den Lieferungen, der Einfuhr und dem innergemeinschaftlichen Erwerb ist auch die Vermietung von Hörbüchern begünstigt. Die Anwendung der Steuerermäßigung setzt die Übertragung bzw. Vermietung eines körperlichen Gegenstands in Gestalt eines Speichermediums voraus, das im Einzelfall sowohl digital (z. B. CD-ROM, USB-Speicher oder Speicherkarten) als auch analog (z. B. Tonbandkassetten oder Schallplatten) sein kann.

>> Umsatzsteuer: Kein ermäßigter Umsatzsteuersatz für Hotelfrühstück somit sind 19% Umsatzsteuer fällig!!!!22.01.2015

Nach dem aktuellen BMF-Schreiben vom 9.12.2014 ist die Hotelverpflegung hingegen eine Nebenleistung, für die jedoch ein eigener Umsatzsteuersatz gilt, nämlich 19 %.

Danach ergibt sich aus § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 2 UStG ein Gebot zur Aufteilung des Gesamtpreises in eine begünstigte Hotelübernachtung (7% USt) und eine nicht begünstigte Verpflegungsleistung (19%). Dieses Aufteilungsgebot verdrängt den allgemeinen Grundsatz, nach dem die Nebenleistung (Verpflegung) das Schicksal der Hauptleistung (Hotelübernachtung) teilt.

>> Einkommensteuer: Abgeltungsteuersatz für Darlehenszinen22.01.2015

Entgegen der Verwaltungsauffassung ist der Abgeltungsteuersatz für Zinserträge aus Darlehen unter nahestehenden Personen nur ausgeschlossen, wenn der eine von dem anderen im Einzelfall so abhängig ist, dass ihm kein eigener Entscheidungsspielraum bleibt nach den BFH-Urteilen vom 29.04.2014. Wenn dies beachtet wird, können die Zinsaufwendungen bei den steuerpflichtigen Einkünften zu 100% berücksichtigt werden. Beim Empfänger unterliegen Sie dem 25% Abgeltungssatz (zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und eventuell der Kirchensteuer).

>> Lohn: Lohn: Die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes - Minijob20.01.2015

Hat der geringfügig Beschäftigte seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen, liegt „Arbeit auf Abruf“ vor. Ist in solchen Fällen die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt, gilt eine Arbeitszeit von wöchentlich zehn Stunden, monatlich also von 40 Stunden, als vereinbart. Obwohl ggf. tatsächlich eine geringere Arbeitszeit besteht und gewollt ist, sind dann schnell die Grenzen des Mindestlohngesetzes unterschritten, so dass diese Fälle mit besonderer Sorgfalt zu prüfen und ggf. die Verträge anzupassen sind. Bei Sozialversicherungsprüfungen ab 2015 ist zu... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Unterbringung im Seniorenstift14.01.2015

Sämtliche angemessenen Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Seniorenstift (Pflegekosten, Unterbringungskosten, Betreuungskosten) sind abzüglich der Haushaltsersparnis als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig nach dem BFH-Urteil vom 14.11.2013. Die krankheitsbedingte Unterbringung sollten Sie durch einen Arzt dokumentieren lassen, um keine Diskussionen auszulösen.

>> Erbschaftsteuer: Die Europäische Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO)12.01.2015

Für alle Erbfälle, die ab dem 17. August 2015 eintreten, regelt die EU-ErbVO für deren Geltungsbereich jetzt einheitlich, dass grundsätzlich die am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthaltes des Erblassers geltenden nationalen Regelungen zum Erbrecht auf den Erbfall anzuwenden sind. Alternativ ermöglicht die EU-ErbVO nun auch die Wahl eines bestimmten nationalen Erbrechts zur Anwendung auf den Erbfall, soweit diese vor Eintritt des Erfalles vom Erblasser durch Testament/Erbvertrag getroffen wird.

Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die gesetzliche Erfolge haben und ist zukünftig... MEHR ›

>> Zivilrecht: Widerruf von Verbraucherdarlehen08.01.2015

Zahlreiche Verbraucherdarlehensverträge zur Finanzierung von Immobilien sind problembehaftet. Denn Formfehler bei in derartigen Verträgen enthaltenden Widerrufsbelehrungen geben Verbrauchern die Möglichkeit, den Vertrag zu beenden, ohne zur Zahlung der sonst fälligen Vorfälligkeitsentschädigungen verpflichtet zu sein. Auf der Basis der aktuellen Rechtsprechung besteht derzeit die Möglichkeit, sich derart – auch noch viele Jahre nach Vertragsabschluss – vom bestehenden... MEHR ›

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