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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-20
E.g., 2017-11-20
>> Einkommensteuer: Einkommensteuer: Nutzung eines Dienstwagens im Rahmen der Einkünfte aus selbständiger Arbeit17.12.2015

Überlässt ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen betrieblichen Pkw, dessen Kosten der Arbeitgeber in vollem Umfang trägt, auch zur Nutzung für Fahrten im privaten Bereich und zur Erzielung anderer Einkünfte und versteuert der Arbeitnehmer den daraus erlangten geldwerten Vorteil nach der sog. 1 %-Regelung, kann der Arbeitnehmer nach dem BFH-Urteil vom 16. 7. 2015 für die Nutzung des Pkw im Rahmen der Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit keine Betriebsausgaben abziehen.
‪#‎versteuerungdienstwagen‬ ‪#‎einprozentregel‬

>> Einkommensteuer: Einkommensteuer: Behandlung von Betriebsveranstaltungen ab 01.01.201515.12.2015

Wenn die Veranstaltung allen Angehörigen des Betriebs offensteht, sind Betriebsveranstaltungen durch einen Freibetrag von 110 € je Veranstaltung und teilnehmenden Mitarbeiter begünstigt. Der Freibetrag gilt (mitarbeiterbezogen) für zwei Veranstaltungen pro Kalenderjahr. Wie bisher sind auch Feiern auf Abteilungsebene, Pensionärstreffen und Jubilarfeiern begünstigt.

Aufwendungen für Begleitpersonen sind dem Mitarbeiter zuzurechnen. Zuwendungen sind alle Aufwendungen des Arbeitgebers für die Veranstaltung einschließlich Umsatzsteuer. Es sind sowohl individualisierbare als auch nicht... MEHR ›

>> Sonstiges: Reminder - Mess- und Eichgesetz14.12.2015

Zum 1.1.2015 tratt das neue Mess- und Eichgesetz in Kraft. Das Gesetz betrifft die Verwendung von Zählern zum Erfassen des Verbrauchs an Elektrizität, Gas, Wärme oder Wasser im geschäftlichen oder amtlichen Bereich und hält auch für die Wohnungswirtschaft einige Neuerungen bereit.

Die Anzeigepflicht gilt nur für ab 1.1.2015 neue und erneuerte Geräte.

Für Vermieter ist besonders die in § 32 MessEG geregelte Anzeigepflicht interessant. Danach müssen Sie ab dem 1.1.2015 die zuständige Behörde (i. d. R. das Eichamt) mindestens innerhalb von 6 Wochen nach der Inbetriebnahme... MEHR ›

>> Sonstiges: Energieaudit schon gemacht?11.12.2015

Das Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Effizienzmaßnahmen (EDL-G) verpflichtet in Umsetzung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie alle Unternehmen, die nicht unter die Definition der EU-Kommission für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fallen, erstmalig bis zum 5.12.2015 und danach mindestens alle vier Jahre ein Energieaudit durchzuführen.

Das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet Unternehmen ebenfalls Hilfestellung bei der Einordnung an und hält ein Merkblatt zum Abruf bereit.

www.bafa.de

>> Einkommensteuer: Negative Einlagezinsen und rückerstattete Kreditbearbeitungsgebühren09.12.2015

Nachdem der BGH in mehreren Urteilen entschieden hat, dass die formularmäßigen Vereinbarungen von Bearbeitungsgebühren in Darlehensverträgen unwirksam sind und die Kreditnehmer damit einen Anspruch auf Rückzahlung der entrichteten Gebühren haben, hat die Finanzverwaltung mit BMF Schreiben vom 27.05.2015 entschieden, dass rückerstattete Kreditbearbeitungsgebühren Kapitalerträge darstellen und somit das auszahlende Institut zum Einbehalt von Kapitalertragsteuer verpflichtet ist.

Behält ein inländisches Kreditinstitut negative Einlagezinsen für die Überlassung von Kapital ein, stellen... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Gewinne aus Pokerturnieren07.12.2015

Der BFH hat entschieden, dass Gewinne aus der Teilnahme an Pokerturnieren als Einkünfte aus Gewerbebetrieb der Einkommensteuer unterliegen können. Eine Beurteilung erfolgt jeweils auf den Einzelfall. Kleines Trostpflaster für die Betroffenen ist, dass Kosten im Zusammenhang mit den Gewinnen, z.B. Reisekosten, etc. steuerlich absetzbar sind.
 

>> Arbeitsrecht: Änderungen beim Krankengeld ab 1.1.201604.12.2015

Sobald die durchgängige Dauer der Arbeitsunfähigkeit mehr als sechs Wochen beträgt oder der Arzt – z. B. wegen anrechenbarer Vorerkrankungszeiten oder Arbeitsunfähigkeit in den ersten vier Wochen eines Arbeitsverhältnisses – über das Vorliegen eines sonstigen Krankengeldfalls Kenntnis erlangt, ist in jeder (weiteren) Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung das neue Kästchen „Ab 7. AU-Woche oder sonstiger Krankengeldfall“ zusätzlich anzukreuzen.

Dieses neue Ankreuzfeld wird in der Praxis besonders in den Fällen Bedeutung erlangen, in denen sich der Beginn einer (neuen) Arbeitsunfähigkeit (... MEHR ›

>> Arbeitsrecht: Anzeige und Nachweis der Arbeitsunfähigkeit03.12.2015

Was im Volksmund „Krankmeldung“ oder „gelber Schein“ genannt wird, trägt offiziell den Namen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und dient im Verhältnis zum Arbeitgeber als Nachweis für den Entgeltfortzahlungsanspruch und gegenüber der Krankenkasse als Basis u. a. für den Anspruch auf Krankengeld. Zum 1. 1. 2016 wird der Vordruck „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ inhaltlich verändert.

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. D.h. die Arbeitsunfähigkeit ist am ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit,... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Adoptionskosten keine außergewöhnlichen Belastungen – Verfassungsbeschwerde eingelegt30.11.2015

Mit Urteil vom 10. 3. 2015 hatte der BFH seine ständige Rechtsprechung bestätigt, wonach Adoptionskosten auch dann keine außergewöhnliche Belastung i. S. des § 33 EStG darstellen, wenn es den Steuerpflichtigen aus Gründen der primären Sterilität nicht möglich ist, leibliche Kinder zu zeugen, und sie aus ethischen und gesundheitlichen Gründen künstliche Befruchtungsmethoden ablehnen. Gegen diese Entscheidung haben die Kläger Verfassungsbeschwerde beim BVerfG eingelegt.

 

>> Zivilrecht: Keine Haftung des Verkäufers bei fehlerhaftem Energiewert im Energieausweis27.11.2015

Zwar ist ein Verkäufer zur Aushändigung eines Energieausweises mit dem dort ausgewiesenen Energiewert, der insbesondere die für die Wohnfläche des Gebäudes jährlich benötigte Energie für Beheizung und sonstigen Energieverbrauch benennt, gesetzlich verpflichtet (§ 16 EnEV). Dies allein rechtfertigt ohne weitere Verhandlungen oder Regelungen deshalb aber nicht zugleich auch die Annahme, dass er hierdurch eine entsprechende Vereinbarung einer bestimmten Beschaffenheit für das kaufgegenständliche Bestandsgebäude nach § 434 BGB abgegeben hat nach dem Urteil des OLG Schleswig vom 13.03.15.

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