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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-20
E.g., 2017-11-20
>> Sonstiges: Zulässigkeit eines c/o-Zusatzes bei Anschrift der GmbH18.05.2016

Die Verwendung eines c/o-Zusatzes in der anzugebenden Geschäftsanschrift einer GmbH ist jedenfalls solange zulässig, wie davon auszugegangen werden kann, dass dieser der besseren Auffindbarkeit der zur Annahme befugten Person dient und nicht der Verschleierung der Zustellmöglichkeiten oder dem Vortäuschen einer solchen Möglichkeit. Von einer solchen Zustellmöglichkeit ist insbesondere auszugehen, wenn der c/o-Zusatz auf die Wohnanschrift des GmbH-Geschäftsführers als möglichen (Ersatz-)Zustellungsbevollmächtigten verweist.

>> Gesetzgebung: Bald 25 Euro Verspätungszuschlag. Verspätete Steuererklärung wird härter bestraft13.05.2016

Wer ab 2017 seine Steuererklärung zu spät abgibt, muss nun tiefer in die Tasche greifen: dann werden 25 Euro pro Monat fällig.

Die verspätete Abgabe von Steuererklärungen wird ab Beginn des nächsten Jahres deutlich schmerzvoller: 25 Euro pro Monat will das Finanzamt dann sehen. Wer also seine Steuer am 31. Mai noch nicht abgegeben hat, muss zahlen. Egal, ob sich aus der Steuererklärung nun eine Erstattung ergibt oder Sie Steuern nachzahlen müssen.

>> Einkommensteuer: Umweg- bzw. Dreiecksfahrten auf dem Weg zwischen Wohnung und Betriebsstätte13.05.2016

Die Entfernungspauschale gilt auch, wenn die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeits- bzw. Betriebsstätte durch ein Dienstgeschäft unterbrochen wird, gleichwohl aber als Ziel und Zweck der Fahrt das Erreichen der Wohnung oder der Betriebsstätte im Vordergrund steht (BFH, Urt. v. 19.05.2015).

Die Aufwendungen für diese Fahrten sind ungeachtet der Fahrtunterbrechung schon nach dem Gesetzeswortlaut Aufwendungen für jeden Arbeitstag, an dem der Arbeitnehmer (oder Unternehmer) die erste Tätigkeitsstätte (oder Betriebsstätte) aufsucht, die mit der typisierenden Entfernungspauschale abgegolten... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Verteilung eines Übergangsgewinns06.05.2016

Nach dem Urteil des BFH vom 01.10.2015 kann beim Übergang von der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG zur Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich der Übergangsgewinn auf bis zu drei Jahre verteilt werden. Wird ein solcher Antrag gestellt und die Finanzverwaltung entscheidet darüber, ist diese Entscheidung auch hinsichtlich der Höhe des Übergangsgewinns bindend. Ist der Steuerbescheid für das Übergangsjahr bestandskräftig und nach den Vorschriften der AO nicht mehr änderbar, sind damit auch die auf die Folgejahre entfallenen Teile des Übergangsgewinns unabänderbar.

>> Einkommensteuer: Tilgungsvermutung bei Einkommensteuervorauszahlungen bei Unkenntnis des Finanzamtes über Scheidung04.05.2016

Solange die Ehe besteht und die Eheleute nicht dauernd getrennt leben, ist aufgrund der zwischen Ehepartnern bestehenden Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft im Allgemeinen davon auszugehen, dass derjenige Ehegatte, der auf die gemeinsame Steuerschuld zahlt, mit seiner Zahlung auch die Steuerschuld des anderen mit ihm zusammen veranlagten Ehegatten begleichen will. Maßgebend ist allein der für das Finanzamt erkennbare Tilgungswille zum Zeitpunkt der Zahlung und ob das Finanzamt von den für Eheleute geltenden allgemeinen Erfahrungssätzen ausgehen durfte. Der Steuerpflichtige hat es im Fall... MEHR ›

>> Einkommensteuer: Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastungen 29.04.2016

Nach einem BFH-Urteil vom 17.12.2015 sind Kosten im Zusammenhang mit einem Zivilprozess nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar, soweit der Prozess die Geltendmachung von Schmerzensgeldansprüchen betrifft. Dieses Thema wird die Gerichte die nächsten Jahre beschäftigen...

>> Arbeitsrecht: Kein Anspruch auf bezahlte Raucherpausen27.04.2016

Sofern der Arbeitgeber für Raucherpausen, für die die Arbeitnehmer ihre Arbeitsplätze jederzeit haben verlassen dürfen, das vereinbarte Entgelt weitergezahlt hat, ohne dabei genaue Kenntnis über Dauer und Häufigkeit der jeweiligen Pausen zu haben, können sich die Arbeitnehmer nicht auf die Fortsetzung dieser Praxis verlassen. Ein Anspruch auf betriebliche Übung besteht nach dem LAG Nürnberg mithin nicht. Ein Recht auf bezahlte Raucherpausen gibt es danach nicht.

>> Sonstiges: Neuer Imagefilm für den Ausbildungsberuf „Steuerfachangestellte/r“22.04.2016

„...mach dich schon bald zum Executive Global Headchief Manager of Super Master Steuerzeug“. Mit diesem vielversprechenden Titel wirbt der neue Imagefilm der Bundessteuerberaterkammer für den Ausbildungsberuf Steuerfachangestellte/r, den auch die StBK Hessen auf Ihrer Ausbildungsseite zeigt.

https://www.youtube.com/watch?v=0m_MLhZB1hM

>> Abgabenordnung: Ablauf der Festsetzungsfrist bei der Antragsveranlagung 20.04.2016

Fällt das Ende der Festsetzungsfrist auf einen Sonntag, einen gesetzlichen Feiertag oder einen Sonnabend, endet sie erst mit dem Ablauf des nächstfolgenden Werktags (2. Januar des Folgejahres). Die Frist für die Einkommensteuererklärung endet jeweils am 31.12.

>> Arbeitsrecht: Unbedingtheit des Urlaubsanspruchs13.04.2016

Wenn ein Arbeitnehmer während des gesamten Kalenderjahrs arbeitsunfähig krank ist, fragt sich, ob ein Urlaubsanspruch überhaupt entsteht.

Der EuGH hat mit Urteil vom 24. 1. 2012 für einen Sachverhalt aus Frankreich entschieden, dass ein Anspruch auf Mindesturlaub erworben wird, auch wer das ganze Jahr arbeitsunfähig war.

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