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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-18
E.g., 2017-11-18
>> Gesetzgebung: Reiseregister für Nicht-EU-Bürger zu 17.11.2017

Das EU-Parlament hat eine neue Datenbank für Reisende aus Drittstaaten auf den Weg gebracht. Eine Mehrheit der Abgeordneten sprach sich am 25.10.2017 in Straßburg für das Register aus, in dem unter anderem Fingerabdrücke und Porträtfotos von Nicht-EU-Bürgern für mindestens drei Jahre gespeichert werden sollen.

>> Umsatzsteuer: Umsatzsteuer: Pokergewinne unterliegen nicht der Umsatzsteuer15.11.2017

Erhält ein Berufspokerspieler ausschließlich im Falle der erfolgreichen Teilnahme an Spielen fremder Veranstalter Preisgelder oder Spielgewinne, handelt es sich nicht um Entgelte für eine umsatzsteuerpflichtige Leistung des Pokerspielers. Dies hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 30.08.2017 entschieden. Denn zwischen der Teilnahme am Pokerspiel und dem im Erfolgsfall erhaltenen Zahlungen fehle der für einen Leistungsaustausch erforderliche unmittelbare Zusammenhang.

>> Sozialrecht: Dozent bei einem Weiterbildungsinstitut selbständig tätig10.11.2017

Wer als Dozent bei einem Weiterbildungsinstitut tätig wird, ohne weitergehend in dessen Organisation eingegliedert zu sein, übt die Tätigkeit als Selbstständiger aus. Eine Sozialversicherungspflicht besteht daher nicht. Das Urteil vom SG Stuttgart vom 26.04.2017 sollte in entsprechenden strittigen Fällen gelesen werden.

>> Gesetzgebung: Gesetzgebung: elektronische Einkommensteuererklärung08.11.2017

Einkommensteuererklärungen sollen zunehmend authentifiziert übermittelt werden. Hier geht die Finanzverwaltung schrittweise vor: Ab 1.1.2018 wird das Angebot der komprimierten Steuererklärung eingeschränkt. Aber: Die Abschaffung dieses Übermittlungswegs gilt zunächst nur für steuerlich beratene Steuerpflichtige! Steuerbürger, die unberaten sind und keine Gewinneinkünfte haben, können ihre Steuererklärung weiterhin in komprimierter Form oder in Papierform einreichen.

>> Sonstiges: Sonstiges: Panama Papers, Bahamas Liste und nun Paradise Papers06.11.2017

Deutsche und internationale Medien haben mit den ParadisePapers zum dritten Mal Personendaten zu Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen und zu riskanten Geschäftsbeziehungen veröffentlicht. Zuerst kamen die Panama Papers im Frühjahr 2016. Sie schlugen die höchsten Wellen. Es folgte im Herbst die BahamasListe. In Deutschland sind die "Süddeutsche Zeitung" sowie die Sender NDR und WDR an den Enthüllungen beteiligt. Haben Sie hierzu Fragen? Sprechen Sie uns an.

>> Gesetzgebung: Elektronische Steuererklärungen03.11.2017

Ab 1.1.2018 heißt es endgültig ade für die komprimierten Unternehmenssteuererklärungen. Für Steuerpflichtige und Berater heißt es: Nur noch der authentifizierte Versand ist möglich. Betroffen sind Steuererklärungen ab dem Veranlagungszeitraum 2017.

>> Zivilrecht: Offenkundigkeit einer Schwerbehinderung01.11.2017

Ein Arbeitnehmer muss seine Schwerbehinderteneigenschaft dann nicht gegenüber dem Arbeitgeber nachweisen, wenn die Schwerbehinderung offenkundig ist. Dies ist dann der Fall, wenn nicht nur das Vorliegen einer oder mehrerer Beeinträchtigungen offenkundig ist, sondern auch, dass der Grad der Behinderung auf wenigstens 50 in einem Feststellungsverfahren festgesetzt würde.

>> Einkommensteuer: Keine nachträglichen Anschaffungskosten des Gesellschafters durch Bürgschaftsinanspruchnahme27.10.2017

Mit der Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts durch das MoMiG ist die gesetzliche Grundlage für die bisherige Rechtsprechung zur Berücksichtigung von Aufwendungen des Gesellschafters aus eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen als nachträgliche Anschaffungskosten im Rahmen des § 17 EStG entfallen.

Aufwendungen des Gesellschafters aus seiner Inanspruchnahme als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft führen nicht mehr zu nachträglichen Anschaffungskosten auf seine Beteiligung.

Die bisherigen Grundsätze zur Berücksichtigung von nachträglichen Anschaffungskosten aus... MEHR ›

>> Sonstiges: Pflichtmitgliedschaft in Kammern ist verfassungsgemäß25.10.2017

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) spielen im Rahmen der funktionalen Selbstverwaltung eine wichtige Rolle. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts nehmen bundesweit 79 IHK das Gesamtinteresse von mehr als 4 Mio. Gewerbetreibenden aus Industrie, Handel und Dienstleistungen wahr, erfüllen zahlreiche Servicefunktionen und gesetzliche Aufgaben. Jetzt hat das BVerfG entschieden: Die gesetzliche Mitgliedschaft (§ 2 Abs. 1 IHKG) und die Beitragspflicht (§ 3 Abs. 2 und 3 IHKG) sind verfassungsgemäß.

>> Zivilrecht: Für verschiedene Krankheiten muss man dazwischen arbeitsfähig sein23.10.2017

Ein Arbeitnehmer bekommt von seinem Betrieb im Krankheitsfahll eine sechswöchige Lohnfortzahlung. Folgt auf diese sechs Wochen eine erneute, andere Erkrankung, muss der Angestellte nachweisen, dass er theoretisch für mindestens einige Stunden arbeitsfähig gewesen wäre. Die erste Krankheit muss also vollständig ausgeheilt sein, bevor die Krankschreibung wegen eines anderen Leidens erfolgen kann. #Krankschreibung

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