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Archiv Steuertipps

 

E.g., 2017-11-22
E.g., 2017-11-22
>> Sonstiges: Heute ein Buchtipp zum Thema Steuerparadies Deutschland. Machen Sie die richtigen Schritte zu Ihrer finanziellen Freiheit! 30.01.2017
>> Einkommensteuer: Tierbetreuung und -pflege27.01.2017

Aufwendungen für die Betreuung und die Pflege von Tieren, die im Haushalt des Steuerpflichtigen leben und dort betreut werden, fallen ebenfalls unter „haushaltsnahe Dienstleistungen“. Das „Gassi gehen“ gehört dabei zu den nicht zu beanstandenden Nebenleistungen.

Aber Vorsicht: Unverändert nicht begünstigt ist die Pflege von Tieren, die im Stall untergebracht sind, wie z. B. Pferde. Ebenfalls nicht begünstigt sind Aufwendungen für den Tierarzt, auch wenn dieser ins Haus kommt.

>> Einkommensteuer: Notrufsystem25.01.2017

Steuerlich begünstigt sind nun auch die mit der Betreuungspauschale abgegoltenen Aufwendungen für ein Notrufsystem, z. B. im Rahmen eines Vertrags zu „betreutem Wohnen“. Entsprechende Kosten sollten separat ausgewiesen werden und in der Steuererklärung unter haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a EStG angesetzt werden.

>> Einkommensteuer: Aufwendungen für die eigene häusliche Pflege als außergewöhnliche Belastungen - Angemessenheit der Aufwendungen20.01.2017

Eine Abziehbarkeit der Aufwendungen ist auch deshalb nicht ausgeschlossen, weil es sich bei den eingesetzten Betreuungskräften nicht um besonders ausgebildetes Pflegefachpersonal handelt. Der Gesetzgeber geht daher selbst davon aus, dass die Anerkennung von Pflegeaufwendungen als außergewöhnliche Belastung nicht von der Qualifikation des jeweiligen Pflegepersonals abhängt.

Die gesamten Aufwendungen, einschließlich des Sachbezugswert für die kostenlose Unterkunft und Pflege, sind aufzuteilen. Die Kosten für die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung sind als... MEHR ›

>> Erbschaftsteuer: Umfassender Erbverzicht gegen Nissan GTR X als Abfindung sittenwidrig18.01.2017

Vereinbart ein Vater mit seinem gerade 18 Jahre alt gewordenen Sohn einen umfassenden Erbverzicht, bei dem der Sohn allein mit einem Sportwagen abgefunden werden soll und das Fahrzeug nur dann erhält, wenn er im Alter von 25 Jahren eine Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat, können die Vereinbarungen sittenwidrig und deswegen unwirksam sein. Dies geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 08.11.2016 hervor. Das OLG bejahte dort die Sittenwidrigkeit wegen eines erheblichen Ungleichgewichts der konkreten Vereinbarungen zu Lasten des Verzichtenden.

>> Sonstiges: Erlassene Steuerschuld kann nach Lottogewinn nachgefordert werden13.01.2017

Hat ein Finanzamt einem Steuerschuldner, der sich in der Privatinsolvenz befunden hat, den Restbetrag erlassen (hier in Höhe von rund 44.000 Euro), so kann es den geschuldeten Betrag nach nachträglich einfordern, wenn es davon erfährt, dass der Mann einen Lottogewinn in Millionenhöhe kassiert hat.

>> Sonstiges: Die Vermietung eines Einkaufszentrums unterliegt nicht der Gewerbesteuer11.01.2017

Der BFH entschied, dass es für die Annahme eines Gewerbebetriebs nicht ausreicht, wenn der Vermieter neben der bloßen Vermietung der Einkaufsflächen lediglich die für den Betrieb des Einkaufszentrums erforderlichen Infrastruktureinrichtungen bereitstellt und werbe- und verkaufsfördernde Maßnahmen durchführt. Nach Auffassung des BFH sind diese Maßnahmen lediglich Sonderleistungen neben der Vermietung und keine üblichen Leistungen, die die notwendige Infrastruktur betreffen, wie etwa die Bereitstellung von Sanitär- und Sozial­räumen sowie Maßnahmen zur Reinigung und Bewachung, sodass aus... MEHR ›

>> Gesetzgebung: Gesetzgebung: Bankgeheimnis für ausländische Kunden abgeschafft06.01.2017

Die Schweiz hat im Kampf gegen Steuerhinterziehung zum 01.01.2017 das Bankgeheimnis für ausländische Kunden abgeschafft. Von nun an ist den Behörden das Sammeln von Kontodaten erlaubt. Ein Informationsaustausch mit ausländischen Steuerbehörden soll ab 2018 erfolgen.

>> Gesetzgebung: Gesetzgebung: Weniger Bürokratie für Unternehmen und Bürger03.01.2017

Die Bundesregierung befreit kleine und mittlere Unternehmen von bürokratischen Belastungen. Dadurch soll mehr Zeit für das eigentliche Geschäft, für Innovationen, Arbeitsplätze und Ausbildung bleiben. Bundesregierung möchte zukünftig auf Papier-Kommunikation zwischen Bürgern, Unternehmen und Finanzamt in beide Richtungen weitgehend verzichten. Steuerpflichtige müssen ab Januar 2017 bei der elektronischen Steuererklärung Papierbelege, wie Spendenquittungen, nicht mehr einreichen, sondern nur noch für eventuelle Prüfungen aufbewahren. In der Praxis wird sich zeigen, ob der Sachbearbeiter auf... MEHR ›

>> Erbschaftsteuer: keine Steuerbefreiung für das Familienheim bei Weiterübertragung30.12.2016

Die Erbschaftsteuerbefreiung eines selbst genutzten Familienheims durch den Ehegatten enfällt rückwirkend, wenn dieser es innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb nicht mehr zu eigenen Wohnzwecken nutzt. Daher sollten entsprechende Übertragungen vom Zeitpunkt wohl bedacht sein.

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